Archive for Januar, 2010

Wie das so ist mit der Menschenführung…Motivation als Triebfeder für Leistung

Mittwoch, Januar 27th, 2010

MotivationEigentlich bekannt, jedoch in der Praxis oft vergessen!

Fragt man diesen oder jenen Menschen, ob er glaube, dass Er oder andere einen Menschen motivieren könne, kommt zumeist aus tiefstem Inneren ein selbstbewusstes JA! Aber wie um alles in der Welt soll das denn gehen? Etwa getreu der alten Vertriebsweisheit: Wenn Du andere anstecken willst, musst Du selber brennen…?

Selbstverständlich ist längst bekannt, dass es grundsätzlich zwei Formen von Motivation gibt, die äußere und innere Motivation.

  1. Die äußere Motivation, oder auch extrinsische Motivation genannt = Mittel zum Zweck, z. B. Arbeit als Mittel Geld zu verdienen, Sicherheit zu haben, Anerkennung zu bekommen.
  2. Die innere Motivation (intrinsische Motivation). Diese liegt dann vor, wenn eine Aufgabe oder eine Tätigkeit als sinnvoll erlebt wird und es sich somit lohnt dafür einzusetzen. Man muss sich verantwortlich dafür fühlen und auch die Ergebnisse und Auswirkungen erkennen können.

Aber fragen wir uns doch einmal, die wir sicher alle schon mal in einem abhängigen Arbeitsverhältnis standen, wie wir uns fühlten, wenn wir vom Vorgesetzten – manchmal sogar ungerechtfertigt- einen Anraunzer einsteckten…und denken wir aber auch einmal daran, wie es war, als unser Chef uns auf die Schulter klopfte: “Junge, hast Du gut gemacht. Das war Spitze!”

Was ist da in uns frei geworden? Wie haben wir uns da gefühlt? Jedoch das alles Entscheidende ist hier: Wie sind wir daraus resultierend unsere nächste Aufgabe angegangen?

Bleibt die Frage: Was hat das unseren Chef gekostet…?

Nur die Überwindung es zu tun! Viktor Wilcox hat es einmal so gesagt: „Ein Schulterklopfen ist nur ein paar Rückenwirbel entfernt von einem Tritt in den Hintern, ihm aber, was die Folgen betrifft, um Meilen voraus.”

Mein Fazit ist, dass die Hauptmotivation aus dem Inneren kommt, aus jedem Menschen selbst. Aber was wir als Unternehmer oder Manager tun können, ist den Menschen zum einen ein Umfeld zur Eigenmotivation zu schaffen und zum anderen nie zu vergessen auch zu loben. Selbstverständlich sollte man nicht loben, nur um gelobt zu haben! Denn damit verliert das Lob an Wert und man läuft Gefahr unglaubwürdig zu werden. Andererseits: Tun wir nicht alle täglich Dinge, die eines Lobes wert sind? Selbst ein kleiner Fortschritt, eine kleine Verbesserung, die viel Anstrengung und Mühe gekostet hat, ist ein Lob wert – selbst wenn das zu erreichende Ziel noch weit weg ist. Gerade dann nämlich, kann ein Lob die Wirkung eines Turbos haben!

Wie man sieht, ist das gar nicht so schwer. Wann fangen wir damit an, uns zu überwinden und es endlich täglich zu leben?

Analyse der generellen Erfolgsfaktoren

Freitag, Januar 22nd, 2010

Mit der Methodik die ich Ihnen hier heute vorstellen möchte, kann anhand der    Ausprägung der jeweiligen Erfolgsfaktoren der Reifegrad einer zu analysierenden Organisation diagnostiziert werden. Ursprünglich wurde die Methodik von Prof. Dr. Dr. Nagel entwickelt, der auf Basis zahlreicher Analysen und empirischer Untersuchungen sechs generelle Erfolgsfaktoren für den unternehmerischen Erfolg herausgefunden hat. Diese Erfolgsfaktoren sind:

  1. Kunden- und marktorientierte Strategien
  2. Strategie- und situationsorientierte Organisationsausrichtung
  3. Marktnahes Informationssystem
  4. Verstärkte Nutzung des Mitarbeiterpotentials
  5. Effizientes Führungssystem
  6. Praktizierte Kundennähe/ Kundenorientierung

Diese sechs generellen Erfolgsfaktoren werden jeweils in mehrere Kriterien unterteilt, die den einzelnen Faktor dann konkret beschreiben. Dem System liegt ein Phasenmodell zugrunde, das folgende fünf Phasen unterscheidet:

  1. Start
  2. Ausweitung
  3. Konsolidierung
  4. Wachstum und
  5. Integration

Der Reifegrad und die Ausprägung der einzelnen Erfolgsfaktoren nehmen von der Phase 1 zur Phase 5 zu. Da alle Kriterien bzgl. Ihres Reifegrades in den Einzelnen Phasen beschrieben werden, lässt sich eine konkrete Standortbestimmung (Selbstbild) fixieren.

Führen Sie den Selbsttest doch einfach einmal durch! Hier gelangen Sie zum Test der generellen Erfolgsfaktoren. Noch ein Tipp: Drucken Sie das Dokument aus, denn eine Bewertung der Kriterien funktioniert am besten indem Sie jeweils Zutreffendes ankreuzen.

Veröffentlichung

Mittwoch, Januar 20th, 2010

PresseberichtLetzte Woche hat die Deutsche Presse Agentur (dpa) angrufen und ein kurzes Telefoninterview durchgeführt. Dies hatte zur Folge, dass mehrere deutsche Zeitungen einen Artikel veröffentlicht haben, den ich Ihnen an dieser Stelle vorstellen möchte. Die Schlagzeile lautete: „Auch Angestellte müssen delegieren lernen“! Im Kern geht es darum, dass delegieren nicht nur „top-down“ – also von z.B. Chef an Mitarbeiter wichtig ist – sondern, dass auch Mitarbeiter gleicher Hierarchieebenen sich untereinander Arbeit abnehmen sollen (wenn möglich!). Dies funktioniert selbstverständlich am besten in einer Unternehmenskultur wo Teamgeist ausgeprägt ist und nicht in Unternehmen mit lauter Einzelkämpfern.

Zugegeben! Der Titel des Artikels provoziert und wenn ich ihn selbst geschrieben hätte, dann wäre meine Wahl wohl eher folgender Titel gewesen: „Stellenbeschreibungen als Rahmen und die Unternehmenskultur als Schlüssel für eine produktive Zusammenarbeit“.

In vielen unserer Analyse- und Beratungsprojekte stellen wir fest, dass die Verteilung der Aufgabenbereiche in Betrieben nicht eindeutig geregelt ist. Probleme die sich daraus ergeben sind „weiterschieben von Aufgaben“ und „sich nicht verantwortlich zu fühlen“ und somit  stetig abfallende Produktivität, Motivation und eine steigende Anzahl von Konflikten. Individuelle Aufgaben- und Stellenbeschreibungen sind hier der Schlüssel, um den nötigen Rahmen für ein produktives Zusammenarbeiten zu gewährleisten. Ergänzt man diesen vorgegeben Rahmen mit einer ausgeprägten Teamkultur, wird neben der verstärkten Identifikation der Mitarbeiter auch der innerorganisatorische Zusammenhalt gestärkt. Dies drückt sich nicht zuletzt in gesteigerter Effizienz und der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens aus.

Klicken Sie hier um zur Online Version des Artikels zu gelangen.

KMU-Beratungsbrief Themen

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Beratungsbrief Füller

Ab sofort veröffentlichen wir an dieser Stelle die Inhalte des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Bestellen Sie den KMU-Beratungsbrief jetzt kostenlos! Sie erhalten dann nützliche Informationen für den Unternehmeralltag immer einen Monat vor der Veröffentlichung hier im Blog.

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