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KMU Beratungsbrief Themen

Donnerstag, Mai 10th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

 

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Abzocke mit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Noch hat lange nicht jedes Unternehmen die für EU-Geschäfte notwendige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Obwohl sie auch im nationalen Bereich Sinn macht: Sie kann im Schriftverkehr die sonst vorgeschriebene Steuernummer beim örtlichen Finanzamt ersetzen. Und das nutzen Abzocker schamlos aus. Wie sie das machen, erfahren Sie hier…

Kleine Geschenke…

… erhalten die Freundschaft. Auch die der wichtigen Mitarbeiter. Wir verraten Ihnen, was Sie in diesem Jahr als Gehaltsextras spendieren können, ohne dafür Lohnsteuer und Sozialabgaben zu zahlen, und zwar …

Mit dieser kostenlosen Software bringen Sie Ihr Projektmanagement auf Trab

Programme für das Projektmanagement gibt es zuhauf. Eine Software allerdings ist seit vielen Jahren nahezu jedem Internetuser geläufig. Was kaum einer weiß: Damit kann man auch das Projektmanagement in kurzer Zeit drastisch verbessern. Wir stellen Ihnen das Programm vor und geben Tipps zum Download. Lesen Sie dazu unseren Beitrag …

Mit “KISS” und “Blitzlicht” meistern Sie jedes Meeting

Wenn bei Ihnen Meetings traditionell zu lange dauern und nur selten wirklich effektiv sind, sollten Sie unsere Tipps ausprobieren. Was es mit “KISS” und “Blitzlicht” auf sich hat, das lesen Sie hier…

Stichwort des Monats: Ethno Marketing

Dienstag, Mai 8th, 2012

Etwa drei Millionen der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund haben ihre familiären oder religiösen Wurzeln in der Türkei, so die offizielle Statistik. Ein hochinteressante Zielgruppe, die von deutschen Unternehmen aber nur ansatzweise angesprochen wird. Dabei ist ein auf die besonderen Bedürfnisse dieser Menschen abgestimmtes „Ethno-Marketing“ relativ leicht zu realisieren.

Verbraucher mit ausländischen Wurzeln sind eine nicht zu verachtende Käuferschicht. Allein die rund drei Millionen türkischstämmigen Bewohner Deutschlands sollen Marktforschern zufolge über eine Kaufkraft von fast 18 Mrd. Euro verfügen. Insgesamt sollen 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik leben. Eine begehrte Zielgruppe, der nicht nur Markenbewusstsein, sondern oft auch Werbeaffinität zugesprochen wird. Bislang allerdings haben dies erst wenige deutsche Unternehmen in vollem Umfang erkannt und entsprechende Marketingaktivitäten eingeleitet. Sie haben die Chance, in diese Lücke hinein zu stoßen!

Tipp 1: Wenn Sie allgemein verwendbare Produkte oder gängige Dienstleistungen anbieten, lassen Sie die Texte Ihrer Website ins Türkische übersetzen und verlinken die Seiten über eine entsprechende Grafik (Flagge) auf der Homepage.

Tipp 2: Beschäftigen Sie auch türkische Arbeitnehmer in Leitungsfunktionen, bauen Sie diese zu fachlichen Ansprechpartnern für türkische Kunden auf.

Tipp 3: Verteilen Sie türkischsprachige Handzettel oder Prospekte in Moscheen, der Imam der muslimischen Gemeinde muss dem natürlich zustimmen.

Tipp 4: Beherzigen Sie in Ihrer Werbung unbedingt typisch islamische Verbote, beispielsweise der Konsum von Alkohol und Schweinefleisch. Und halten Sie sich mit der Darstellung offenherziger Damen zurück: „Sex sells“ funktioniert hier ganz und gar nicht …

So werden Sie fit fürs Mobile-Business

Donnerstag, Mai 3rd, 2012

In diesem Jahr werden allein in Deutschland rund 16 Millionen Smartphones und knapp 3 Millionen Tablet-Computer verkauft, so die Marktforscher des Branchenverbandes BITKOM. Zu den wichtigsten Anwendungen gehört dabei sicherlich der mobile Internetzugriff. Für vertriebsorientierte Unternehmen also höchste Zeit, ihr Online-Angebot an die technischen Einschränkungen dieser Geräte anzupassen.

Anpassung erforderlich

Erinnert sich noch jemand an WAP, das „Wireless Application Protocol“? Mit dieser Technologie war es möglich, Internetseiten auf Handys darzustellen – in entsprechend angepasster Form. Das hieß: Keine Fotos, große Buchstaben. Geschuldet wurde dies den kleinen Displays und den geringen Übertragungsraten. Das ist über zehn Jahre her. Heute lächeln viele Website-Betreiber über dieses „steinzeitliche“ Format und kommen gar nicht auf die Idee, ihre mit allen Schikanen ausstaffierten Seiten an mobile Bedürfnisse anzupassen. Ein Fehler, denn die großen Displays der Smartphones und UMTS-Flatrates täuschen darüber hinweg, dass mobiles Surfen nur selten wirklich Spaß macht. Schuld daran sind einerseits das Layout der meisten Webseiten, das sich nur per Zoom-Funktion und ständigem „Fingerwischen“ dem Betrachter erschließt, andererseits die wechselnden Übertragungsraten. Manche Seiten brauchen etliche Sekunden, bis sie vollständig auf dem Display erscheinen. Hinzu kommt das von vielen Website-Betreibern favorisierte Multimediaformat Flash. Damit sind jedoch  automatisch all jene außen vor, die mit dem iPhone ins Netz gehen. Denn die schicken und äußerst erfolgreichen Smartphones von Apple können nämlich kein Flash verarbeiten.

Automatische Umleitung

Es ist empfehlenswert fürs mobile Business optimierte Seiten anzubieten. Das lässt sich durchaus automatisieren, durch eine einfache Abfrage auf der Webseite. Jeder Internetbrowser verrät beim Zugriff auf eine Webseite seine Identität und die des Betriebssystems. So lässt sich beim iPhone beispielsweise eine Version ohne Flash ins Netz stellen, Browser auf der Android-Plattform erhalten die normale Fassung. Wobei „normal“ nicht mit Standard-Webseiten zu vergleichen ist! Auch heutzutage gilt: Weniger ist mehr! Reine Designelemente sollten für die Smartphone-Version aufs Nötigste reduziert werden, auf großformatige Fotos sollte ebenso verzichten werden wie auf kleine Schriften. Unsere Erfahrung ist, dass 14 Punkt ein guter Wert für die Schriftgröße ist. Besonderer Augenmerk muss auch auf Menüs gelegt werden. Das Menü am Kopf der Seite ist viel besser als an dem ansonsten bevorzugten linken Rand. Auswählen funktioniert hier durch einfaches Auf- und Abrollen. Das ist deutlich einfacher als horizontales Verschieben.

Fakten statt Eigenwerbung

Mit direkten Verkaufsangeboten sollte man vorsichtig sein, vorallem wenn die Eingabe persönlicher Daten oder der Kreditkartennummer abgefragt wird. Hier existiert noch immer eine erhebliche Hürde bei den Nutzern, ob gerechtfertigt oder nicht. Webseiten fürs mobile Business sollten eher als reines Informationsangebot dienen. Denn wer unterwegs ins Netz geht, will schnell und unkompliziert das finden, was er gerade sucht, Fakten über ein Produkt oder eine Dienstleistung etwa. Smartphone-Webseiten sollten somit auf überflüssige Eigenwerbung verzichten und stattdessen pure Information bieten. Dies kommt letztlich auch der Präsenz in Suchmaschinen zugute. Im Dezember vergangenen Jahres hat Google damit begonnen, für Smartphones optimierte Seiten in einen Extra-Index aufzunehmen. Wer jetzt entsprechende Seiten anbietet, kann auf einen schönen Wettbewerbsvorteil hoffen.

Hinweise zu Googles neuem Smartphone-Bot finden sich unter:

http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2011/12/der-neue-smartphone-googlebot-mobile.html

Stichwort des Monats: Compliance

Mittwoch, April 25th, 2012

Jeder Unternehmer muss Regeln befolgen, ob er will oder nicht. Das verlangt allein schon der Gesetzgeber. Darüber hinaus aber haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Firmen einen zusätzlichen Regelkatalog angeschafft, der den Umgang beispielsweise mit sensiblen Daten ebenso umfasst wie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Diese Compliance genannten Vorschriften zur Einhaltung von Gesetzen und internen Richtlinien haben ihre Berechtigung – sofern nicht übertrieben wird. Denn wenn der Arbeitsalltag zu sehr reglementiert wird, leiden Innovationsfreude und Kreativität, das haben Experten herausgefunden.

Der Autobauer Daimler beispielsweise hatte noch vor einem Jahr ein ziemliches komplexes Compliance-System mit insgesamt 1.800 Regeln. Dass davon derzeit nur noch rund die Hälfte existiert, ist Christine Hohmann-Dennhardt, Vorstand für Integrität und Recht, zu verdanken. Gegenüber der „Financial Times Deutschland“ meinte die frühere Verfassungsrichterin, der Richtliniendschungel sei ein großes Problem deutscher Unternehmen, weil dadurch Entscheidungen häufig kompliziert und langwierig würden. „Sicherheitsdenken führt dazu, alles in Regeln gießen zu wollen“, so Hohmann-Dennhardt. Dies lähmt die Konzerne. Ziel sei vielmehr ein Rahmen zur Orientierung. Eine Regel erfülle nicht ihren Zweck, wenn jemand moniere, dass ein Blumenstrauß 30,50 Euro koste, obwohl die Richtlinie nur 30 Euro zulasse, sagte die Managerin.

Unser Tipp: Sofern Sie Compliance in Ihrem Unternehmen umgesetzt haben, überprüfen Sie das Regelwerk auf Reibungsverluste. Schaffen Sie – sofern gesetzlich zulässig – flexiblere Entscheidungsfreiräume und vermeiden Sie vor allem hierarchisch tief gestaffelte Kompetenzkriterien.

Stichwort des Monats: Crowdfunding

Dienstag, März 20th, 2012

Sie mögen Stromberg, den wegen seiner herben Sprüche berühmt-berüchtigten TV-Serienhelden? Den soll es demnächst auch im Kino geben, ein Spielfilm ist in Vorbereitung. Zuvor allerdings musste die Finanzierung geklärt werden. Und dabei nutzte die Produktionsgesellschaft eine Form der Kapitalbeschaffung, die schon bald neben den klassischen Wegen stehen könnte: das Crowdfunding. Dabei investieren Privatleute relativ kleine Beträge in Projekte wie Dreharbeiten, Restaurationen oder Events. Abgewickelt wird Crowdfunding über dafür speziell produzierte Webseiten.

Im Gegensatz zu normalen Finanzgeschäften spielen beim Crowdfunding nicht nur Dividenden eine Rolle, sondern auch Emotionen: Man will den Investitionszweck auch moralisch unterstützen. Im Fall von „Stromberg – der Film“ hat sich die Sache gelohnt: Eine Million Euro hat die Produktionsgesellschaft über das Internet eingesammelt, derzeit läuft bereits die Planung der Dreharbeiten, die Ende 2012 abgeschlossen sein sollen.

Bleibt zu hoffen, dass der Film ein „Blockbuster“ wird: Hat ein Investor beispielsweise das Maximum von 20 Anteilen zu je 50 Euro erworben, bekommt er bei einer Million verkaufter Kinokarten seine Geld vollständig zurück. Für jedes zusätzlich verkaufte Ticket gibt es dann 0,50 Euro extra. Sollten den Film also zwei Millionen Zuschauer sehen, kann sich der Investor über 500 Euro Gewinn freuen. Die gleiche Summe ist aber als Verlust abzubuchen, wenn lediglich 500.000 Leute in die Kinos kommen …

Weitere Infos unter www.stromberg-der-film.de

So sparen verarbeitende Unternehmen Materialkosten

Freitag, März 2nd, 2012

In Zeiten knapper Kassen liegt der Gewinn noch erheblicher im Einkauf. Dies gilt besonders für Rohstoffe.

Die jüngst bekannt gewordene Allianz zwischen dem weltgrößten Autokonzern General Motors (GM) und dem französischen Hersteller Peugeot Citroen gilt als aktuelles Musterbeispiel für produktive Effizienz: Zusammen lässt sich für beide mehr erreichen. Auch oder gerade im Bereich der Materialkosten: Laut Medienberichten planen beide Unternehmen die Gründung einer Einkaufsgemeinschaft. Das gemeinsame Einkaufsvolumen wird mit 125 Milliarden Dollar angegeben.

Im verarbeitenden Gewerbe entfällt fast die Hälfte der Kosten auf Werkstoffe und Betriebsmittel. Ein Zusammenschluss ähnlich aufgestellter Unternehmen kann bei Lieferanten aufgrund des höheren Ordervolumens erheblich bessere Konditionen durchsetzen. Bei vielen Firmen vor allem aus dem KMU-Bereich herrschen allerdings nach wie vor Berührungsängste. Hinzu kommt, dass kleine Unternehmen oft nicht wissen, wie und wo Einsparungen bei den Materialkosten optimal greifen könnten. Klar ist jedoch, dass ohne genaue Analyse der jeweiligen Situation, sich leider keine pauschalen Empfehlungen ergeben. Hilfreich ist hier eine Institution, deren Expertise kostenlos für grundlegende Entscheidungsfindungen genutzt werden kann: die “Deutsche Materialeffizienzagentur” (demea), eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Auf der Online-Plattform der demea – erreichbar unter www.demea.de - gibt es einen Selbstcheck. Anhand von 13 Fragen lässt sich die eigene Materialeffizienz zumindest überschlägig ermitteln. Dass sich eine Überprüfung lohnt, zeigten die bisherigen Ergebnisse: So liegt das durchschnittlich ermittelte Einsparpotenzial bei 215.000 Euro pro Jahr und Unternehmen. Dies bedeutet im Durchschnitt eine Steigerung der Umsatzrendite um etwa 1,8 Prozentpunkte. Bis zu 20 Prozent der Materialkosten können demnach eingespart werden.

Zusätzlich greift das BMWi kleinen und mittleren Unternehmen auch finanziell unter die Arme und hat seine Innovationsgutscheine auf die Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz ausgeweitet. Die Förderquote beträgt für die Erst- und Vertiefungsberatung einheitlich 50 Prozent. Fast die Hälfte der empfohlenen Maßnahmen lassen sich ohne große Investitionen umsetzen. Zum Beispiel mit innerbetrieblicher Restrukturierung, Optimierung der Montagelinien, Verringerung der Materialvielfalt oder der Rückführung von Werkstoffen in den Fertigungsprozess.

Ständig nur über immer höher werdende Material- und Rohstoffkosten zu klagen und die Personaldecke zu verdünnen, ist eindeutig der falsche Weg: “Im Einkauf liegt der Gewinn!” An dieser alten Kaufmannsregel ist vieles wahr. Es ist also durchaus empfehlenswert, dass sich branchenverwandte Unternehmen zu Einkaufs-Netzwerken zusammenschließen. Wenn dann noch eine in jeder Hinsicht effiziente Produktion hinzukommt, sind verarbeitende Unternehmen auch in Zeiten schwankender Konjunkturaussichten gut aufgestellt.

Viel Erfolg…

KMU Beratungsbrief Themen

Montag, Februar 20th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

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Facebook-Button – Vorsicht vor Abmahnungen!

Zumindest in Schleswig-Holstein ist die Verwendung des beliebten “Gefällt-mir”-Button von Facebook auf eigenen Webseiten gefährlich. Es drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro – wegen Verletzung der Privatsphäre. Hintergründe dazu sowie ob beziehungsweise wann andere Bundesländer dem Beispiel folgen, erfahren Sie …

Jetzt auf Ist-Besteuerung umsteigen

Wenn Sie Freiberufler sind oder weniger als 500.000 Euro Umsatz im vergangenen Jahr gemacht haben, sollten Sie jetzt rückwirkend zum 1. Januar 2012 beim Finanzamt die Ist-Besteuerung beantragen. Damit können Sie Ihre Liquidität erheblich steigern. Worauf Sie achten müssen, lesen Sie …

Freiwillige Arbeitslosenversicherung lohnt sich nicht mehr

So mancher ehemals abhängig Beschäftigte hat seine Arbeitslosenversicherung in die Selbstständigkeit herübergerettet. Man kann ja nie wissen … Doch seit dem 1. Januar 2012 ist diese Versicherung kaum noch lohnenswert. Warum, das erfahren Sie …

Doppelt hält besser

Mit Gutscheinen lässt sich so mancher Kunde gewinnen. Um das Potenzial dieses Marketinginstruments deutlich auszuweiten, gibt es einen probaten Trick. Und den verraten wir Ihnen …

Stichwort des Monats: Foursquare

Montag, Februar 13th, 2012

Eine der am meisten geschätzten Funktionen eines Smartphones ist die GPS-Ortung. Befindet man sich unter freiem Himmel, empfängt das Gerät die Signale einiger GPS-Satelliten und errechnet daraus die eigene Position anhand der Signal-Laufzeiten. Das funktioniert manchmal auch in Gebäuden, als Referenz wird hierzu das Signal der nächsten Handy-Masten hinzugenommen. Stellt man nun die so gewonnen Geo-Koordinaten per automatischem Upload einem Internetserver zur Verfügung, kann dieser ebenso vollautomatisch andere über deren Smartphones über den eigenen Standort informieren. Freunde könnten so erfahren, wo sich die jeweils anderen gerade befinden. Zählt zu den Freunden beispielsweise ein Restaurant, schickt dieses „bei Annäherung“ die gerade aktuelle Speisekarte aufs Handy. Eine Boutique könnte über „Schnäppchen“ informieren, ein Autohaus über individuelle Gebrauchtwagenangebote. Je nach Fähigkeiten des Smartphones erscheinen die Meldungen als SMS oder multimedial aufbereitet mit gestaltetem Text und Fotos.

Diese von Experten „Location Based Services“ (LBS, zu Deutsch: standortbezogene Dienste) genannte Handyfunktion hat vor etwa drei Jahren seine ersten professionellen Anbieter gefunden. Zum Marktführer hat sich derweil Foursquare entwickelt, mehr als 15 Millionen Menschen weltweit sind dort registriert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Diensten versteht sich Foursquare als „standortbezogenes soziales Netzwerk“, das seine Mitglieder mit Punkten und Auszeichnungen belohnt. So  werden für jeden „Check-in“ in den Server Punkte verliehen, der Nutzer kann wahlweise außerdem Auskunft über seinen aktuellen Standort auf Twitter und Facebook veröffentlichen. Wer besonders aktiv ist, erhält Abzeichen (Badges) und kann sogar „Bürgermeister“ seines Standorts werden.

Da sich Foursquare sowohl über das Internet als auch per SMS und mit einer App für populäre Handy-Betriebssysteme nutzen lässt, ergeben sich interessante Marketingansätze für stationäre Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Allerdings sollte man es mit den werblichen Aktivitäten nicht übertreiben. Hat man es erst einmal auf die Freundesliste eines Foursquare-Users geschafft, steht der Nutzen des Angebots im Vordergrund. Und mehr als einmal pro Tag sollte man den „Freund“ nicht  mit seiner Werbung behelligen: Die Trennung ist schließlich nur wenige Tastenklicks entfernt.

Hier finden Sie alles über Foursquare: www.foursquare.com

KMU-Beratungsbrief Themen

Freitag, Januar 20th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

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So bleiben Lohnzuschläge abgabefrei

Für viele kleine und mittelständische Betriebe ist der Dezember der emsigste Monat. Da muss an Sonn- und Feiertagen oft ebenso gearbeitet werden wie nachts. Damit Ihnen die entsprechenden Lohnzuschläge kein unnötiges Loch in die Firmenkasse reißen, sollten Sie die Freigrenzen kennen. Lesen Sie dazu unseren Beitrag …

GmbHs: Offenlegungsfrist beachten

Bis Ende Dezember muss jede GmbH ihre Bilanz für das Jahr 2010 veröffentlichen. Das gilt auch für so genannte Mini-GmbHs. Wer zu spät kommt, muss zahlen, und zwar nicht zu knapp. Worauf Sie achten müssen, das lesen Sie …

Verjährungsfristen beachten

Auf den 31.12.2011 warten sicherlich Tausende von Schuldnern. Denn dann laufen wieder Ansprüche aus, und zwar aus Lieferungen, Leistungen und Schadenersatz, die im Jahr 2008 geltend gemacht wurden. Es gibt aber einige Ausnahmen, die Sie als Gläubiger wissen sollten. Mehr dazu lesen Sie …

Stromsparen im Büro: So geht’s

Die Stromrechnungen steigen und steigen, ein Ende ist nicht in Sicht. Nur gut, dass man heute mit ein paar Tricks zumindest im Büro den größten Energiefressern den Appetit austreiben kann. Wir verraten die wichtigsten, und zwar …

Stichwort des Monats: Hidden Champion

Montag, Januar 16th, 2012

Berufseinsteiger in Deutschland bevorzugen mehrheitlich ein Familienunternehmen als künftigen Arbeitgeber: 62 Prozent der Absolventen ziehen solche Unternehmen, die als „Hidden Champions“ maßgeblich die Wirtschaftsentwicklung beeinflussen, einem Großkonzern vor. Das ergab eine Studie der Franz Haniel & Cie. GmbH.

Für die Studie mit dem Titel „Wer ist attraktiver? Großkonzern oder Familienunternehmen?“ hatte Haniel 824 Studenten aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Ungarn befragt. Die starke Rolle der Familienunternehmen in der Bundesrepublik sei im internationalen Vergleich außergewöhnlich, so ein Unternehmenssprecher. Häufig seien es mittelständische Unternehmen, die auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer sind. Dies und die damit einhergehenden Aufgaben sind laut Haniel deutschen Absolventen wichtiger als Börsenrenommee.

Von einem Job in einem Großkonzern versprechen sich die befragten Studenten eine hohe Vergütung, gute Aufstiegsmöglichkeiten sowie ein internationales Arbeitsumfeld. Als Nachteile befürchten sie vor allem eine mit der Größe einhergehende Anonymität, schlechte Work-Life-Balance und lange Entscheidungswege. Mit Familienunternehmen hingegen assoziieren die befragten Studenten in erster Linie ein gutes Betriebsklima, kurze Kommunikationswege und bessere Möglichkeiten der Familienplanung. Auf der anderen Seite sehen sie die Gefahr, dass der enge Kontakt zur oftmals familien-dominierten Geschäftsführung Konfliktpotenzial birgt und die Aufstiegschancen im Unternehmen begrenzt sind.

Die Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung: Ergebnisbericht Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen