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KMU Beratungsbrief Themen

Freitag, Januar 6th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

 

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Teure Ausrutscher

Der Winter scheint derzeit zwar noch in weiter Ferne, dennoch wird er kommen. Und mit ihm Eis und Schnee. Dann ist die Gefahr groß, dass einer Ihrer Kunden oder Mitarbeiter vor dem Zugang zu Ihren Geschäftsräumen ausrutscht und sich vielleicht ernsthaft verletzt. Bleibt die Frage: Wer zahlt Behandlungskosten und Schmerzensgeld? Antworten dazu lesen Sie …

E-Roller erobern (bald) Europas Straßen

Wussten Sie, dass in China bereits mehr als 60 Millionen Menschen per E-Roller unterwegs sind? Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, bis die kleinen Flitzer auch hiesige Straßen erobern. Welche Konsequenzen das für Sie als Unternehmer hat, das lesen Sie …

Rechnungsversand per E-Mail ist jetzt erlaubt

Nach langem Hin und Her hat das “Steuervereinfachungsgesetz 2011″ endlich den Bundesrat passiert. Damit ist der Versand von Rechnungen per E-Mail auch dann möglich, wenn der Absender nicht über eine “qualifizierte elektronische Signatur” verfügt. Wie Sie das in die Praxis umsetzen, lesen Sie …

Mit dem QR-Code auf Kundenfang

Sicherlich ist er Ihnen schon begegnet, der QR-Code. Beispielsweise auf Bahntickets aus dem Internet. Das quadratische Pixelbild enthält codierte Informationen, die sich mit einem Lesegerät in Klartext übersetzen lassen. Was viele nicht wissen: Die meisten Smartphones sind heute in Lage, diese Codes auszuwerten, es muss lediglich eine kostenlos erhältliche “App” installiert sein. Erzeugen lässt sich der Code ebenfalls ohne Kosten. Welche Marketingmöglichkeiten sich damit ergeben, erfahren Sie …

Abschied von den Baby-Boomern

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Wer in den 1950er- und 1960er-Jahren erst den Kindergarten und dann die Schule besucht hat, wird sich bestimmt noch an eines erinnern: Es wimmelte nur so vor Kindern. Klassen mit 40 und mehr Schülern waren keine Seltenheit. Um bei dieser „Konkurrenz“ positiv aufzufallen, war Leistung nötig. Die Generation der so genannten Baby-Boomer wirkte denn auch maßgeblich an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Bundesrepublik mit. Wovon vielleicht auch Ihr Unternehmen profitierte …

Fakt ist jedoch, dass die Baby-Bommer sich in den nächsten Jahren allerdings auf ihren Ruhestand vorbereiten. Damit verliert der Arbeitsmarkt Hunderttausende von gut ausgebildeten, leistungsorientierten und motivierten Mitarbeitern. Der Nachwuchs ist zwar da und größtenteils ebenfalls gut ausgebildet; die persönlichen Präferenzen sind aber andere: In den 1980er-Jahren gab es Computer, Mitte 1990er schließlich das Internet. Einher ging damit die Technologisierung von Erziehung und Ausbildung. Für nach 1977 Geborene wurde Fachwissen zum Allgemeingut und nicht mehr alleiniges Besitztum weniger Autoritäten – was zur Ablehnung steiler Hierarchien und präsidialer Unternehmensführung führte. Die so genannten „Digital Natives“ – junge Menschen, die mit Computern ebenso locker umgehen können wie einst Baby-Boomer mit Lego-Steinen – stellten Chefs vor neue Aufgaben. Heute wird das eigene Wohl und die eigene Karriere deutlich höher bewertet als früher. Für Vorgesetzte von Mitarbeitern die jünger als 35 Jahre sind, sollte daher folgendes beachtet werden:

  • Seien Sie Partner: Militärische Führung à la „Befehl ist Befehl“ fruchtet nicht. Chefs müssen in Zukunft überzeugen, und zwar mit Plausibilität und Wissen.
  • Seien Sie schnell: Wer überwiegend digital kommuniziert, erwartet und erhält meist auch umgehendes Feedback. Vorgesetzte sollten ihre Multitasking-Fähigkeiten ausbauen, um alle in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen.
  • Seien Sie tolerant: Baby-Boomer arbeiteten noch, um zu leben. Im Gegensatz zu den „Twens“ von heute. Hier vermischt sich das Berufs- mit dem Privatleben, starre Arbeitszeiten und Stechuhr-Mentalität sind verpönt.
  • Seien Sie offen: Heimlichtuerei, Gemauschel und das „Wir-da-oben, ihr-da-unten“ sind längst passé, Transparenz ist die oberste Maxime.
  • Seien Sie fortschrittlich: Selbst wenn Sie Facebook & Co. für sich persönlich ablehnen, Social Media ist in modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Unterstützen Sie entsprechende Ambitionen bei Ihren Mitarbeiter – und halten sich ständig auf dem Laufenden, um Entgleisungen rechtzeitig zu entdecken und ihnen entgegen steuern zu können.

Wer in den 1950er- und 1960er-Jahren erst den Kindergarten und dann die Schule besucht hat, wird sich bestimmt noch an eines erinnern: Es wimmelte nur so vor Kindern. Klassen mit 40 und mehr Schülern waren keine Seltenheit. Um bei dieser „Konkurrenz“ positiv aufzufallen, war Leistung nötig. Die Generation der so genannten Baby-Boomer wirkte denn auch maßgeblich an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Bundesrepublik mit. Wovon vielleicht auch Ihr Unternehmen profitierte …

 

„Die Baby-Bommer bereiten sich in den nächsten Jahren allerdings auf ihren Ruhestand vor“, warnt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch in Hannover. „Damit verliert der Arbeitsmarkt Hunderttausende von gut ausgebildeten, leistungsorientierten und motivierten Mitarbeitern.“ Der Nachwuchs sei zwar da und größtenteils ebenfalls gut ausgebildet; die persönlichen Präferenzen seien aber andere: „In den 1980er-Jahren gab es Computer, Mitte 1990er schließlich das Internet.“ Einher ging damit die Technologisierung von Erziehung und Ausbildung, so der Unternehmensberater. „Für nach 1977 Geborene wurde Fachwissen zum Allgemeingut und nicht mehr alleiniges Besitztum weniger Autoritäten – was zur Ablehnung steiler Hierarchien und präsidialer Unternehmensführung führte.“ Die so genannten „Digital Natives“ – junge Menschen, die mit Computern ebenso locker umgehen können wie einst Baby-Boomer mit Lego-Steinen – stellten Chefs vor neue Aufgaben. „Das eigene Wohl, die eigene Karriere wird deutlich höher bewertet als früher“, sagt von Buch. Vorgesetzten von Mitarbeitern jünger als 35 Jahren rät er deshalb:

 

Seien Sie Partner

Militärische Führung à la „Befehl ist Befehl“ fruchtet nicht. Chefs müssen in Zukunft überzeugen, und zwar mit Plausibilität und Wissen.

 

Seien Sie schnell

Wer überwiegend digital kommuniziert, erwartet und erhält meist auch umgehendes Feedback. Vorgesetzte sollten ihre Multitasking-Fähigkeiten ausbauen, um alle in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen.

 

Seien Sie tolerant

Baby-Boomer arbeiteten noch, um zu leben. Im Gegensatz zu den „Twens“ von heute. Hier vermischt sich das Berufs- mit dem Privatleben, starre Arbeitszeiten und Stechuhr-Mentalität sind verpönt.

 

Seien Sie offen

Heimlichtuerei, Gemauschel und das „Wir-da-oben, ihr-da-unten“ sind längst passé, Transparenz ist die oberste Maxime.

 

Seien Sie fortschrittlich

Selbst wenn Sie Facebook & Co. für sich persönlich ablehnen, Social Media ist in modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Unterstützen Sie entsprechende Ambitionen bei Ihren Mitarbeiter – und halten sich ständig auf dem Laufenden, um Entgleisungen rechtzeitig zu entdecken und ihnen entgegen steuern zu können.

Stichwort des Monats: Appifikation

Dienstag, Dezember 13th, 2011

Das einzig Beständige in der Informationstechnologie ist die Veränderung. Getreu dieser Weisheit hat sich auch der Umgang mit Software entwickelt. War diese über Jahrzehnte an den Computer gebunden, existieren heute Hundertausende von „Applications“ – kurz: Apps – für Geräte, die eigentlich zum Telefonieren bestimmt sind. Und es werden täglich mehr!

Hauptgrund: Viele dieser Mini-Programme holen ihre Daten nicht aus dem Smartphone, sondern von mächtigen Internet-Servern. Statt über den Mobil-Browser ins Netz zu gehen, sorgen Apps für den direkten und in der Regel deutlich komfortableren Abruf von Daten. Dabei hinterlässt jeder Abruf eine eindeutige Datenspur, die neben den Geo-Koordinaten auch persönliche Vorlieben enthalten kann. Und genau darauf bauen die Anbieter von Apps, allen voran Betreiber von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken.

Einher mit der „Appifikation“ geht denn auch der Trend, persönliche Vorlieben nicht erst per Klick auf „Gefällt mir“ der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In Zukunft wird es möglich sein, dass jeder oder zumindest der Freundeskreis per App automatisch erfährt, was man wo und bei wem gekauft oder heruntergeladen hat. Diese Entwicklung mag erschreckend sein, Unternehmern bietet sich damit aber eine neue Chance fürs Neugeschäft! Denn der mächtigste Umsatztreiber ist nach wie vor die Mundpropaganda: Ist der Kunde zufrieden, teilt er dies Freunden und Bekannten mit.

Kurz und gut: Sind Sie mit ihrem Unternehmen, seinen Produkten und Leistungen auch nach objektiven Kriterien betrachtet rundum zufrieden, sollten Sie sich mit ins App-Getümmel stürzen und zumindest für die Betriebssysteme iOS und Android Apps programmieren lassen. Dann können Sie schon bald auf Millionen von Smartphones präsent sein. Jedoch sollten Sie sich im Klaren sein, dass auch eine App nur dann zum Erfolg wird wenn Sie dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten.

So aktivieren Sie ungenutztes Sparpotenzial

Montag, Dezember 5th, 2011

Glaubt man den Experten, schrammt die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr nur knapp an einer Rezession vorbei. Wahrscheinlich wird’s (mal wieder) nicht ganz so schlimm – dennoch ist Sparen angesagt. Und zwar so, dass darunter weder Mitarbeiter noch der Status des Unternehmens leiden. Besonders in folgenden Bereichen lässt sich so mancher Euro retten beziehungsweise zusätzlich erwirtschaften:

Firmenwagen

Untersuchungen haben ergeben, dass Firmenwagen die weitaus meiste Zeit ungenutzt herumstehen. Die Kosten für Leasing, Steuer und Versicherung laufen dabei natürlich unverändert weiter. Als Alternative bietet sich an, Mitarbeiter mit ihren Privatwagen fahren zu lassen und ihnen Kilometergeld zu zahlen. Wesentlich „moderner“ ist allerdings Carsharing. Inzwischen gibt es einige Firmen – beispielsweise die Bahn-Tochter Flinkster, Car2go und Cambio Carsharing – die Autos nach günstigen Dauerkonditionen vermieten. Meist wird eine Basispauschale von 10 bis 30 Euro pro Monat und Fahrzeug verlangt, hinzu kommen Stunden- und Kilometergeld. Ergebnis: Statt für parkende, wird nahezu ausschließlich für fahrende Autos gezahlt. Unterm Strich kann dies etliche Euro sparen.

Marketing

Schon Henry Ford Senior erkannte, dass die Hälfte eines Werbebudgets sinnlose Kosten seien. Er habe nur nicht gewusst, welche Hälfte. An diesem Szenario hat sich zwar bis heute nicht allzu viel geändert; dennoch sollten Sie Ihre Marketing-Aktivitäten auf typische Preistreiber hin untersuchen. Dazu zählen in erster Linie großflächige Anzeigen in auflagenstarken Publikumsmedien. Zum direkten Vergleich fordern Sie die Tarife jener Fachzeitschriften an, die Ihre Kunden typischerweise lesen. Ergebnis: Mit einer Belegung dieser Titel eliminieren Sie nicht nur die ansonsten großen Streuverluste, Sie sparen auch noch viel Geld und können sich zudem über steigende Resonanz aus Kundenkreisen freuen.

Computer

Im Zuge der digitalen Aufrüstung kehrten in so manchen Büros PCs ein, die für die geplanten Einsatzbereiche viel zu leistungsstark und damit zu teuer sind. Oder wozu benötigt ein Rechner für die Textverarbeitung eine Grafikkarte mit 3D-Optionen oder Festplatten im dreistelligen Gigabyte-Bereich? Steht bei Ihnen demnächst ein Austausch der Computer an, sollten Sie sich auch so genannte Thin Clients ansehen. Das sind Mini-Rechner für wenige Hundert Euro, die an einen Server angeschlossen sind. Auf Thin Clients läuft nur die Software, die für den Zugriff auf zentral betriebene Anwendungen benötigt wird. Die Minis sind nicht nur deutlich weniger anfällig für Störungen und Fehlbedienungen, sie verbrauchen auch erheblich weniger Strom als normale PCs und verhalten sich außerdem mucksmäuschenstill. Ergebnis: Sie sparen sowohl bei der Anschaffung als auch im Betrieb der Kleinrechner sehr viel Geld.

Räumlichkeiten

In vielen Firmen leisten Mitarbeiter wahre Langstreckenrekorde: Sie rennen täglich mehrere Kilometer zwischen zu weit auseinander liegenden Büroräumen hin und her. Hinzu kommen lange Wege zum Kopierer oder zum Faxgerät. Sehr oft fehlen auch schallisolierte Räume zum konzentrierten Arbeiten, Besprechungsräume sind häufig zu klein und ungemütlich, Büromöbel trist und alt. Mit ein wenig Planung und relativ geringen Investitionen lässt sich hier einiges verbessern. Ergebnis: Mitarbeiter sind motivierter und sparen Zeit, was sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken kann.

KMU Beratungsbrief Themen

Freitag, November 18th, 2011

Beratungsbrief Füller

 

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Affiliate-Marketing: Aus der Nische zum Umsatzmotor

Zunächst nur von einigen internetaffinen Firmen genutzt, hat sich Affiliate-Marketing zu einem ernstzunehmenden Instrument selbst für Konzerne und Großunternehmen gemausert. Wir verraten Ihnen, wie Sie diesen provisionsgesteuerten Umsatzmotor auch für Ihren Betrieb nutzen können, und zwar…

Erfolgshonorar für den Anwalt ist durchaus erlaubt

Erfolgshonorare sind eigentlich eine gute Sache: Wer perfekt arbeitet, bekommt mehr als der Versager. Bei Anwälten würde man sich eine solche Regelung wünschen, dem steht allerdings häufig geltendes Recht entgegen. Es gibt aber Ausnahmen. Welche dies sind, erfahren Sie hier …

Jetzt können Reklamationen richtig teuer werden

Sie verkaufen Produkte, die erst nach fachgerechtem Einbau zu benutzen sind? Dann müssen Sie eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs kennen. Sollte nämlich Ihr Produkt fehlerhaft sein, kann die Gewährleistungspflicht für Sie richtig teuer werden. Details zu dem Urteil lesen Sie hier…

Raus aus der Billigfalle

Wenn Wettbewerber die Preise senken, bleibt meist nur, es ihnen gleichzutun. Dieses simple Prinzip lässt sich aber durchbrechen: Mit einem Marketinginstrument, das erwiesenermaßen funktioniert, wenig kostet und Sie nicht in die Billigfalle tappen lässt. Praktische Tipps dazu erfahren Sie hier …

Stichwort des Monats: Social Müdia

Mittwoch, November 9th, 2011

Haben Sie oder Ihr Unternehmen auf Facebook eine marketing-orientierte Profilseite? Wie viele „Freunde“ konnten Sie damit bisher um sich versammeln? Und wie viel Zeit investieren Sie oder Ihre Mitarbeiter in die Pflege dieser Seite? Mit ziemlicher Sicherheit wird das Verhältnis von Aufwand und Ertrag negativ ausfallen. Aber das ist nicht weiter tragisch! Schließlich gehört es heute zum „guten Ton“, auf Facebook und/oder in anderen sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Immer mehr Experten warnen allerdings vor zu viel Engagement in diesem Marketingsegment. Denn aktuellen Untersuchungen zufolge soll die Zahl der Facebook-Fans, die online mit einem Unternehmen kommunizieren, in den vergangenen zwölf Monaten um zwei Drittel zurückgegangen sein. So ist denn auch von „Social Müdia“ die Rede: An Stelle der anfänglichen Begeisterung für das neue Medium ist Nüchternheit eingekehrt, man reagiert nur noch auf das, was einen persönlich unmittelbar betrifft.

Konsequenz dieses Trends:

Unternehmen sollten zwar weiterhin in sozialen Netzwerken Flagge zeigen, werbliche Aktionen aber deutlich herunter fahren. Auch bei Facebook & Co. gilt inzwischen das Grundgesetz des „normalen“ Internet: Erfolg hat nur der, der seinen Besuchern einen echten Nutzen bietet. So ist es beispielsweise deutlich effektiver, statt ein neues Produkt lediglich schwärmerisch zu bewerben, dessen Alltagstauglichkeit zu beweisen, mit Erfahrungsberichten von Kunden etwa. Bewährt hat sich auch die Verknüpfung der virtuellen mit der realen Welt: Laden Sie Ihre Facebook-Kontakte doch mal zu einer Veranstaltung ein, das kann eine Verkaufsshow ebenso sein wie ein „Tag der offenen Tür“ oder ein von Ihnen gesponsertes Konzert.

Darlehen ohne Bank: So geht´s

Mittwoch, Oktober 26th, 2011

Ihr Unternehmen läuft gut, dennoch haben Sie aktuellen Kapitalbedarf? Beispielsweise zur Finanzierung neuer Filialen oder neuer Maschinen? In solchen Fällen führt der normale Weg eigentlich zur Hausbank. Aber genau den scheuen immer mehr Unternehmer. Die krisengeschüttelten Finanzinstitute lassen schließlich immer häufiger auch solvente Kunden im Regen stehen – es sei denn, das Ausfallrisiko eines Darlehens geht gegen Null. Aber selbst dann sind zweistellige Zinssätze eher die Regel als die Ausnahme. Das dachten sich auch die Inhaber der „Wiener Feinbäckerei Heberer“ aus dem hessischen Mühlheim. Statt mit Bittsteller-Attitüde Banker von der geplanten, rund zwölf Millionen Euro teuren Expansion in wachstumsträchtige Märkte zu überzeugen, nahmen sie die Finanzierung selber in die Hand.

Finanzinstitute bleiben außen vor

Alexander und Georg Heberer, mit über 350 Filialen Betreiber einer der erfolgreichsten deutschen Bäckereiketten, nutzen zur Kapitalbeschaffung ein System, das gerade heutzutage allen Beteiligten Vorteile bringt: Den Peer-to-Peer-Kredit. Ursprünglich nur als Geldbeschaffungsmaßnahme unter Privatleuten („peers“) mithilfe spezialisierter Online-Vermittlungsportale entwickelt, lässt sich das Prinzip auch für die Unternehmensfinanzierung einsetzen.

Wichtigster Unterschied zum klassischen Darlehen: Banken und Sparkassen bleiben grundsätzlich außen vor. So können denn auch die Heberer-Brüder ihren privaten Geldgebern stolze sieben Prozent Zinsen pro Jahr zahlen.

Nachteil dieser Vorgehensweise: Wird einem Unternehmen Geld geliehen, muss dieses zuvor einen Wertpapierprospekt erstellt haben, der den gesetzlichen Anforderungen genügt. Und das ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Treue Kunden geben schneller Geld

Die Unternehmensfinanzierung über festverzinsliche Anleihen ist nicht neu, ungewöhnlich ist vielmehr die Art und Weise, wie diese Papiere im Rahmen eines Peer-to-Peer-Kredits an den Mann oder die Frau gebracht werden. Die Investoren-Zielgruppe rekrutiert sich nämlich nahezu ausschließlich aus Kunden des Unternehmens. Aus gutem Grund: Hier gilt das Grundgesetz der Finanzwirtschaft ganz besonders – das Vertrauen! Beim Peer-to-Peer-Kredit auf Privatebene leiht man sein Geld schließlich auch nur demjenigen, von dessen Seriosität man überzeugt ist. Zufriedene Kunden sind denn auch die am schnellsten zu überzeugenden Investoren.

Man sollte beim Finanzierungsangebot allerdings ein paar Regeln beherzigen, denn sonst kann der Schuss quasi nach hinten losgehen.

Regeln:

  • Unbedingt herausstellen, dass die Gelder ausschließlich für gewinnträchtige Investitionen gedacht sind und nicht etwa zum Abbau von Verbindlichkeiten.
  • Genau erklären, wozu das Kapital in welchem Zeitraum benötigt wird.
  • Zinssätze von 6 bis 8 Prozent pro Jahr anbieten.
  • Das Angebot eindeutig an bestehende oder zumindest potenzielle Kunden richten, und zwar ausdrücklich als Chance, von der positiven Entwicklung des Unternehmens künftig zu profitieren.
  • Mindest-Investitionen nicht zu hoch ansetzen, im Consumer-Bereich zum Beispiel mit 1000, im Business-Bereich mit 10.000 Euro.
  • Überzeugend wirkt auch ein konkreter Anlass für die Emission der Wertpapiere, beispielsweise ein Firmenjubiläum, die Eröffnung einer großen Filiale oder der Start in ein neues, viel versprechendes Marktsegment.

KMU Beratungsbrief Themen

Montag, Oktober 17th, 2011

Beratungsbrief Füller

 

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Stellenanzeigen: Vorsicht vor Diskriminierung

Wenn Sie Stellenanzeigen in Zeitungen, Zeitschriften oder dem Internet schalten, sollten Sie den Text sehr sorgfältig abfassen. Ansonsten könnte Sie ein abgewiesener Bewerber verklagen – sogar auf eine fünfstellige Summe. Mehr dazu lesen Sie …

Kostenlose Werbung mit großem Erfolgspotenzial

Werbung in Branchenbüchern oder den “Gelben Seiten” hat Tradition, in erster Linie für regional agierende Unternehmen. Allerdings stellt sich immer häufiger die Frage, ob diese relativ kostspieligen Insertionen noch zeitgemäß sind. Wir haben eine Online-Alternative entdeckt, die nachweislich funktioniert und zudem noch völlig kostenlos ist, nachzulesen …

Papier und Filzstift statt PowerPoint?

Seitdem der Schweizer Rhetoriktrainer Matthias Pöhm die Anti-PowerPoint-Partei gegründet hat, wird in zahlreichen Unternehmen über den weiteren Einsatz dieser nahezu standardisierten Präsentationssoftware nachgedacht. Wir nennen Ihnen die Pros und Contras, und zwar …

Gefährlicher Trend: Anrufnummer fälschen

Moderne Telefone zeigen in der Regel die Nummer des Anrufenden an, sofern er diese Funktion nicht extra ausgeschaltet hat. In den USA gibt es nun ein Unternehmen, das eine solche Nummer über einen Internetanruf (VoIP) fälscht und somit die Identität des Anrufers verschleiert. Details zu diesem umstrittenen Service erfahren Sie …

Stichwort des Monats: Strategisches Kommunikationsmanagement

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Als am 5. Oktober die Nachricht vom Tod des Apple-Gründers Steve Jobs (56) die Welt erschütterte, kam kaum ein Nachruf ohne die Vokabel „Marketing-Genie“ aus. Zu Recht, denn kaum ein anderer verstand sich so gut auf den Verkauf von Produkten, die man eigentlich gar nicht benötigt. Steve Jobs war der geistige Vater von iPod, iPhone und iPad, zuvor revolutionierte er mit Apples Macintosh-Computern die Art und Weise, wie wir heute mit dem PC umgehen. Millionen Menschen weltweit erwarten Jahr für Jahr Neuigkeiten aus der Apple-Zentrale im kalifornischen Cupertino – und die Medien wurden nicht müde, auf ihren redaktionellen Seiten kostenlose Werbung für Apple zu machen. Inszeniert wurde der sprichwörtliche Hype durch Steve Jobs höchstpersönlich, dessen strategisches Kommunikationsmanagement auf zwei Säulen ruhte: „Verkaufe dich selbst“ und „Verkaufe keine Produkte, sondern Lösungen“.

Diese Strategie kann im Grunde jedes Unternehmen nutzen, und zwar so:

Integrieren Sie in Ihre Kommunikation die Person des Inhabers, präsentieren Sie in Prospekten, Broschüren und im Internet Fotos und persönliche Statements. Damit schaffen Sie Vertrauen und beweisen, dass Menschen hinter den Produkten oder Dienstleitungen stecken, keine Maschinen. Und da Menschen im Gegensatz zu lebloser Materie alles andere als statisch sind, bringen Sie Neuigkeiten aus der Geschäftsleitung kontinuierlich unters Volk, nicht zuletzt mit Hilfe der Medien.

Warum kaufen Menschen bestimmte Kühlschränke oder Autos? Wenn es nur darum ginge, Lebensmittel länger haltbar zu machen oder schnell und bequem von A nach B zu kommen, gäbe es nicht so viele unterschiedliche Hersteller. Menschen kaufen eben NICHT ein bestimmtes Produkt, sondern Lösungen bestimmter Probleme. Die müssen noch nicht einmal pragmatischer Natur sein: Sich beim Kauf und Gebrauch wohl zu fühlen, ist vielmehr das vorherrschende Kaufargument. Für Sie als Unternehmer bedeutet das: Kommunizieren Sie nicht nur die technischen Daten eines Produkts, sondern auch das Lebensgefühl, das mit dem Kauf einhergeht. Damit wirkt Ihr Unternehmen nicht nur viel sympathischer, Sie erzielen damit auch höhere Erträge. So wie Apple, deren Produkte traditionell deutlich teurer sind als vergleichbare Angebote der Konkurrenz.

Vorsorgetipp für Unternehmer: So machen Sie sich selbst überflüssig

Freitag, September 30th, 2011

Was wäre, wenn – Sie plötzlich nicht mehr arbeiten könnten? Bedingt etwa durch eine Krankheit oder einen Unfall. Laut einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn stehen die Chancen dafür bei rund 1:4, das heißt, etwa ein Viertel der Unternehmensnachfolgen geschehen vollkommen unerwartet. Und nicht nur das: Schon ein 14-tägiger Ausfall des Chefs kann reichen, um die Firma in eine existenzielle Schieflage zu bringen, so eine Studie der Hamburger Industrie- und Handelskammer. Wer auf solche Fälle nicht vorbereitet ist, riskiert unter Umständen sein Lebenswerk.

Denn besonders in Familienbetrieben herrscht oft der Glaube an die Unverwundbarkeit des Inhabers. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass jemand der seinem Betrieb über Jahrzehnte den größten Teil seiner Zeit gewidmet hat, oft nicht rechtzeitig loslassen kann. Und nicht selten regiert dann der Patriarch oder die Patriarchin bis ins hohe Alter! Selbst relativ unwichtige Entscheidungen müssen vielfach „von oben“ erst abgesegnet werden, der Kauf eines neuen Druckers oder PCs beispielsweise. Die Kommunikation mit Schlüsselkunden ist oftmals ebenso ausschließlich Chefsache, wie die mit den wichtigsten Lieferanten. Fällt dann die letzte instanzliche Entscheidungsebene plötzlich weg, ist die Firma wie paralysiert. Rechnungen können beispielsweise nicht mehr fakturiert werden und Aufträge müssen auf Eis gelegt werden. Das kann bei längerer Abwesenheit des Inhabers eine Firma in die Insolvenz treiben.

Qualifizierte Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligen

Ratsam ist es daher generell einen Plan für die Nachfolgeregelung in der Schublade zu haben. Vor allem dann, wenn der Chef sich dem Rentenalter nähert oder dieses bereits überschritten hat. Letztendlich geht es darum, sich selbst überflüssig zu machen!
Wissen und Erfahrung lassen sich zwar nicht so ohne weiteres delegieren, dennoch sollten  qualifizierte Mitarbeiter frühzeitig an grundlegenden Entscheidungen beteiligt werden. Wenn die Nachfolge noch nicht geregelt ist, ist ein „Notfallkoffer“, wie er von den Risikomanagern des TÜV-Süd entwickelt wurde, empfehlenswert. Dieser Koffer – es kann auch ein Bankschließfach sein – darf nur dann geöffnet werden, wenn der Unternehmensinhaber komplett ausfällt. Er enthält beispielsweise Vollmachten für Geschäftskonten, das Testament, eine Liste der wichtigsten Lieferanten und Kunden sowie Anweisungen für die Fortführung von wichtigen Projekten. Außerdem sollten Passwörter für Computer und PINs fürs Online-Banking hinterlegt werden.

Dass eine klare Regelung für den Nachfolger des Inhabers auch die finanzielle Ausstattung des Unternehmens beeinflussen kann, beweisen auch die „Mindestanforderungen an das Betreiben von Kreditgeschäften“, die seit einigen Jahren gelten. Demnach sind Banken verpflichtet, alle Risikooptionen mit entsprechendem Eigenkapital zu hinterlegen. Kreditinstitute gewichten bei der Beurteilung der Bonität das Management und die Nachfolge bereits mit 15 Prozent. Darüber hinaus sollte klar sein, dass Firmeninhaber über 60 Jahre ohne Nachfolgeregelung ganz eindeutig ein erheblicher Risikofaktor.