Archive for the ‘Allgemein’ Category

KMU Beratungsbrief Themen

Donnerstag, Mai 10th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

 

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Abzocke mit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Noch hat lange nicht jedes Unternehmen die für EU-Geschäfte notwendige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Obwohl sie auch im nationalen Bereich Sinn macht: Sie kann im Schriftverkehr die sonst vorgeschriebene Steuernummer beim örtlichen Finanzamt ersetzen. Und das nutzen Abzocker schamlos aus. Wie sie das machen, erfahren Sie hier…

Kleine Geschenke…

… erhalten die Freundschaft. Auch die der wichtigen Mitarbeiter. Wir verraten Ihnen, was Sie in diesem Jahr als Gehaltsextras spendieren können, ohne dafür Lohnsteuer und Sozialabgaben zu zahlen, und zwar …

Mit dieser kostenlosen Software bringen Sie Ihr Projektmanagement auf Trab

Programme für das Projektmanagement gibt es zuhauf. Eine Software allerdings ist seit vielen Jahren nahezu jedem Internetuser geläufig. Was kaum einer weiß: Damit kann man auch das Projektmanagement in kurzer Zeit drastisch verbessern. Wir stellen Ihnen das Programm vor und geben Tipps zum Download. Lesen Sie dazu unseren Beitrag …

Mit “KISS” und “Blitzlicht” meistern Sie jedes Meeting

Wenn bei Ihnen Meetings traditionell zu lange dauern und nur selten wirklich effektiv sind, sollten Sie unsere Tipps ausprobieren. Was es mit “KISS” und “Blitzlicht” auf sich hat, das lesen Sie hier…

So sparen verarbeitende Unternehmen Materialkosten

Freitag, März 2nd, 2012

In Zeiten knapper Kassen liegt der Gewinn noch erheblicher im Einkauf. Dies gilt besonders für Rohstoffe.

Die jüngst bekannt gewordene Allianz zwischen dem weltgrößten Autokonzern General Motors (GM) und dem französischen Hersteller Peugeot Citroen gilt als aktuelles Musterbeispiel für produktive Effizienz: Zusammen lässt sich für beide mehr erreichen. Auch oder gerade im Bereich der Materialkosten: Laut Medienberichten planen beide Unternehmen die Gründung einer Einkaufsgemeinschaft. Das gemeinsame Einkaufsvolumen wird mit 125 Milliarden Dollar angegeben.

Im verarbeitenden Gewerbe entfällt fast die Hälfte der Kosten auf Werkstoffe und Betriebsmittel. Ein Zusammenschluss ähnlich aufgestellter Unternehmen kann bei Lieferanten aufgrund des höheren Ordervolumens erheblich bessere Konditionen durchsetzen. Bei vielen Firmen vor allem aus dem KMU-Bereich herrschen allerdings nach wie vor Berührungsängste. Hinzu kommt, dass kleine Unternehmen oft nicht wissen, wie und wo Einsparungen bei den Materialkosten optimal greifen könnten. Klar ist jedoch, dass ohne genaue Analyse der jeweiligen Situation, sich leider keine pauschalen Empfehlungen ergeben. Hilfreich ist hier eine Institution, deren Expertise kostenlos für grundlegende Entscheidungsfindungen genutzt werden kann: die “Deutsche Materialeffizienzagentur” (demea), eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Auf der Online-Plattform der demea – erreichbar unter www.demea.de - gibt es einen Selbstcheck. Anhand von 13 Fragen lässt sich die eigene Materialeffizienz zumindest überschlägig ermitteln. Dass sich eine Überprüfung lohnt, zeigten die bisherigen Ergebnisse: So liegt das durchschnittlich ermittelte Einsparpotenzial bei 215.000 Euro pro Jahr und Unternehmen. Dies bedeutet im Durchschnitt eine Steigerung der Umsatzrendite um etwa 1,8 Prozentpunkte. Bis zu 20 Prozent der Materialkosten können demnach eingespart werden.

Zusätzlich greift das BMWi kleinen und mittleren Unternehmen auch finanziell unter die Arme und hat seine Innovationsgutscheine auf die Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz ausgeweitet. Die Förderquote beträgt für die Erst- und Vertiefungsberatung einheitlich 50 Prozent. Fast die Hälfte der empfohlenen Maßnahmen lassen sich ohne große Investitionen umsetzen. Zum Beispiel mit innerbetrieblicher Restrukturierung, Optimierung der Montagelinien, Verringerung der Materialvielfalt oder der Rückführung von Werkstoffen in den Fertigungsprozess.

Ständig nur über immer höher werdende Material- und Rohstoffkosten zu klagen und die Personaldecke zu verdünnen, ist eindeutig der falsche Weg: “Im Einkauf liegt der Gewinn!” An dieser alten Kaufmannsregel ist vieles wahr. Es ist also durchaus empfehlenswert, dass sich branchenverwandte Unternehmen zu Einkaufs-Netzwerken zusammenschließen. Wenn dann noch eine in jeder Hinsicht effiziente Produktion hinzukommt, sind verarbeitende Unternehmen auch in Zeiten schwankender Konjunkturaussichten gut aufgestellt.

Viel Erfolg…

Stichwort des Monats: Foursquare

Montag, Februar 13th, 2012

Eine der am meisten geschätzten Funktionen eines Smartphones ist die GPS-Ortung. Befindet man sich unter freiem Himmel, empfängt das Gerät die Signale einiger GPS-Satelliten und errechnet daraus die eigene Position anhand der Signal-Laufzeiten. Das funktioniert manchmal auch in Gebäuden, als Referenz wird hierzu das Signal der nächsten Handy-Masten hinzugenommen. Stellt man nun die so gewonnen Geo-Koordinaten per automatischem Upload einem Internetserver zur Verfügung, kann dieser ebenso vollautomatisch andere über deren Smartphones über den eigenen Standort informieren. Freunde könnten so erfahren, wo sich die jeweils anderen gerade befinden. Zählt zu den Freunden beispielsweise ein Restaurant, schickt dieses „bei Annäherung“ die gerade aktuelle Speisekarte aufs Handy. Eine Boutique könnte über „Schnäppchen“ informieren, ein Autohaus über individuelle Gebrauchtwagenangebote. Je nach Fähigkeiten des Smartphones erscheinen die Meldungen als SMS oder multimedial aufbereitet mit gestaltetem Text und Fotos.

Diese von Experten „Location Based Services“ (LBS, zu Deutsch: standortbezogene Dienste) genannte Handyfunktion hat vor etwa drei Jahren seine ersten professionellen Anbieter gefunden. Zum Marktführer hat sich derweil Foursquare entwickelt, mehr als 15 Millionen Menschen weltweit sind dort registriert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Diensten versteht sich Foursquare als „standortbezogenes soziales Netzwerk“, das seine Mitglieder mit Punkten und Auszeichnungen belohnt. So  werden für jeden „Check-in“ in den Server Punkte verliehen, der Nutzer kann wahlweise außerdem Auskunft über seinen aktuellen Standort auf Twitter und Facebook veröffentlichen. Wer besonders aktiv ist, erhält Abzeichen (Badges) und kann sogar „Bürgermeister“ seines Standorts werden.

Da sich Foursquare sowohl über das Internet als auch per SMS und mit einer App für populäre Handy-Betriebssysteme nutzen lässt, ergeben sich interessante Marketingansätze für stationäre Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Allerdings sollte man es mit den werblichen Aktivitäten nicht übertreiben. Hat man es erst einmal auf die Freundesliste eines Foursquare-Users geschafft, steht der Nutzen des Angebots im Vordergrund. Und mehr als einmal pro Tag sollte man den „Freund“ nicht  mit seiner Werbung behelligen: Die Trennung ist schließlich nur wenige Tastenklicks entfernt.

Hier finden Sie alles über Foursquare: www.foursquare.com

KMU-Beratungsbrief Themen

Freitag, Januar 20th, 2012

Beratungsbrief Füller

 

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

 

 

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So bleiben Lohnzuschläge abgabefrei

Für viele kleine und mittelständische Betriebe ist der Dezember der emsigste Monat. Da muss an Sonn- und Feiertagen oft ebenso gearbeitet werden wie nachts. Damit Ihnen die entsprechenden Lohnzuschläge kein unnötiges Loch in die Firmenkasse reißen, sollten Sie die Freigrenzen kennen. Lesen Sie dazu unseren Beitrag …

GmbHs: Offenlegungsfrist beachten

Bis Ende Dezember muss jede GmbH ihre Bilanz für das Jahr 2010 veröffentlichen. Das gilt auch für so genannte Mini-GmbHs. Wer zu spät kommt, muss zahlen, und zwar nicht zu knapp. Worauf Sie achten müssen, das lesen Sie …

Verjährungsfristen beachten

Auf den 31.12.2011 warten sicherlich Tausende von Schuldnern. Denn dann laufen wieder Ansprüche aus, und zwar aus Lieferungen, Leistungen und Schadenersatz, die im Jahr 2008 geltend gemacht wurden. Es gibt aber einige Ausnahmen, die Sie als Gläubiger wissen sollten. Mehr dazu lesen Sie …

Stromsparen im Büro: So geht’s

Die Stromrechnungen steigen und steigen, ein Ende ist nicht in Sicht. Nur gut, dass man heute mit ein paar Tricks zumindest im Büro den größten Energiefressern den Appetit austreiben kann. Wir verraten die wichtigsten, und zwar …

Abschied von den Baby-Boomern

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Wer in den 1950er- und 1960er-Jahren erst den Kindergarten und dann die Schule besucht hat, wird sich bestimmt noch an eines erinnern: Es wimmelte nur so vor Kindern. Klassen mit 40 und mehr Schülern waren keine Seltenheit. Um bei dieser „Konkurrenz“ positiv aufzufallen, war Leistung nötig. Die Generation der so genannten Baby-Boomer wirkte denn auch maßgeblich an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Bundesrepublik mit. Wovon vielleicht auch Ihr Unternehmen profitierte …

Fakt ist jedoch, dass die Baby-Bommer sich in den nächsten Jahren allerdings auf ihren Ruhestand vorbereiten. Damit verliert der Arbeitsmarkt Hunderttausende von gut ausgebildeten, leistungsorientierten und motivierten Mitarbeitern. Der Nachwuchs ist zwar da und größtenteils ebenfalls gut ausgebildet; die persönlichen Präferenzen sind aber andere: In den 1980er-Jahren gab es Computer, Mitte 1990er schließlich das Internet. Einher ging damit die Technologisierung von Erziehung und Ausbildung. Für nach 1977 Geborene wurde Fachwissen zum Allgemeingut und nicht mehr alleiniges Besitztum weniger Autoritäten – was zur Ablehnung steiler Hierarchien und präsidialer Unternehmensführung führte. Die so genannten „Digital Natives“ – junge Menschen, die mit Computern ebenso locker umgehen können wie einst Baby-Boomer mit Lego-Steinen – stellten Chefs vor neue Aufgaben. Heute wird das eigene Wohl und die eigene Karriere deutlich höher bewertet als früher. Für Vorgesetzte von Mitarbeitern die jünger als 35 Jahre sind, sollte daher folgendes beachtet werden:

  • Seien Sie Partner: Militärische Führung à la „Befehl ist Befehl“ fruchtet nicht. Chefs müssen in Zukunft überzeugen, und zwar mit Plausibilität und Wissen.
  • Seien Sie schnell: Wer überwiegend digital kommuniziert, erwartet und erhält meist auch umgehendes Feedback. Vorgesetzte sollten ihre Multitasking-Fähigkeiten ausbauen, um alle in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen.
  • Seien Sie tolerant: Baby-Boomer arbeiteten noch, um zu leben. Im Gegensatz zu den „Twens“ von heute. Hier vermischt sich das Berufs- mit dem Privatleben, starre Arbeitszeiten und Stechuhr-Mentalität sind verpönt.
  • Seien Sie offen: Heimlichtuerei, Gemauschel und das „Wir-da-oben, ihr-da-unten“ sind längst passé, Transparenz ist die oberste Maxime.
  • Seien Sie fortschrittlich: Selbst wenn Sie Facebook & Co. für sich persönlich ablehnen, Social Media ist in modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Unterstützen Sie entsprechende Ambitionen bei Ihren Mitarbeiter – und halten sich ständig auf dem Laufenden, um Entgleisungen rechtzeitig zu entdecken und ihnen entgegen steuern zu können.

Wer in den 1950er- und 1960er-Jahren erst den Kindergarten und dann die Schule besucht hat, wird sich bestimmt noch an eines erinnern: Es wimmelte nur so vor Kindern. Klassen mit 40 und mehr Schülern waren keine Seltenheit. Um bei dieser „Konkurrenz“ positiv aufzufallen, war Leistung nötig. Die Generation der so genannten Baby-Boomer wirkte denn auch maßgeblich an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Bundesrepublik mit. Wovon vielleicht auch Ihr Unternehmen profitierte …

 

„Die Baby-Bommer bereiten sich in den nächsten Jahren allerdings auf ihren Ruhestand vor“, warnt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch in Hannover. „Damit verliert der Arbeitsmarkt Hunderttausende von gut ausgebildeten, leistungsorientierten und motivierten Mitarbeitern.“ Der Nachwuchs sei zwar da und größtenteils ebenfalls gut ausgebildet; die persönlichen Präferenzen seien aber andere: „In den 1980er-Jahren gab es Computer, Mitte 1990er schließlich das Internet.“ Einher ging damit die Technologisierung von Erziehung und Ausbildung, so der Unternehmensberater. „Für nach 1977 Geborene wurde Fachwissen zum Allgemeingut und nicht mehr alleiniges Besitztum weniger Autoritäten – was zur Ablehnung steiler Hierarchien und präsidialer Unternehmensführung führte.“ Die so genannten „Digital Natives“ – junge Menschen, die mit Computern ebenso locker umgehen können wie einst Baby-Boomer mit Lego-Steinen – stellten Chefs vor neue Aufgaben. „Das eigene Wohl, die eigene Karriere wird deutlich höher bewertet als früher“, sagt von Buch. Vorgesetzten von Mitarbeitern jünger als 35 Jahren rät er deshalb:

 

Seien Sie Partner

Militärische Führung à la „Befehl ist Befehl“ fruchtet nicht. Chefs müssen in Zukunft überzeugen, und zwar mit Plausibilität und Wissen.

 

Seien Sie schnell

Wer überwiegend digital kommuniziert, erwartet und erhält meist auch umgehendes Feedback. Vorgesetzte sollten ihre Multitasking-Fähigkeiten ausbauen, um alle in kurzer Zeit auf den neuesten Stand zu bringen.

 

Seien Sie tolerant

Baby-Boomer arbeiteten noch, um zu leben. Im Gegensatz zu den „Twens“ von heute. Hier vermischt sich das Berufs- mit dem Privatleben, starre Arbeitszeiten und Stechuhr-Mentalität sind verpönt.

 

Seien Sie offen

Heimlichtuerei, Gemauschel und das „Wir-da-oben, ihr-da-unten“ sind längst passé, Transparenz ist die oberste Maxime.

 

Seien Sie fortschrittlich

Selbst wenn Sie Facebook & Co. für sich persönlich ablehnen, Social Media ist in modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Unterstützen Sie entsprechende Ambitionen bei Ihren Mitarbeiter – und halten sich ständig auf dem Laufenden, um Entgleisungen rechtzeitig zu entdecken und ihnen entgegen steuern zu können.

KMU Beratungsbrief Themen

Montag, Oktober 17th, 2011

Beratungsbrief Füller

 

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

 

 

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Stellenanzeigen: Vorsicht vor Diskriminierung

Wenn Sie Stellenanzeigen in Zeitungen, Zeitschriften oder dem Internet schalten, sollten Sie den Text sehr sorgfältig abfassen. Ansonsten könnte Sie ein abgewiesener Bewerber verklagen – sogar auf eine fünfstellige Summe. Mehr dazu lesen Sie …

Kostenlose Werbung mit großem Erfolgspotenzial

Werbung in Branchenbüchern oder den “Gelben Seiten” hat Tradition, in erster Linie für regional agierende Unternehmen. Allerdings stellt sich immer häufiger die Frage, ob diese relativ kostspieligen Insertionen noch zeitgemäß sind. Wir haben eine Online-Alternative entdeckt, die nachweislich funktioniert und zudem noch völlig kostenlos ist, nachzulesen …

Papier und Filzstift statt PowerPoint?

Seitdem der Schweizer Rhetoriktrainer Matthias Pöhm die Anti-PowerPoint-Partei gegründet hat, wird in zahlreichen Unternehmen über den weiteren Einsatz dieser nahezu standardisierten Präsentationssoftware nachgedacht. Wir nennen Ihnen die Pros und Contras, und zwar …

Gefährlicher Trend: Anrufnummer fälschen

Moderne Telefone zeigen in der Regel die Nummer des Anrufenden an, sofern er diese Funktion nicht extra ausgeschaltet hat. In den USA gibt es nun ein Unternehmen, das eine solche Nummer über einen Internetanruf (VoIP) fälscht und somit die Identität des Anrufers verschleiert. Details zu diesem umstrittenen Service erfahren Sie …

Delegieren zwischen Tür & Angel führt zwangsweise zu Problemen

Dienstag, September 6th, 2011

Vor einiger Zeit rief mich Herr Marc Herwig von der dpa an und bat mich einige Worte zum Thema “D e l e g i e re n” zu sagen. Sein Artikel ist unter anderem in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und im Hamburger Abendblatt erschienen. Lesen Sie hier den Artikel: “Delegieren will gelernt sein”

Chancen und Risiken der Wolke

Mittwoch, Juni 29th, 2011

Apple setzt auf das virtuelle Betriebssystem „iCloud“, Google auf „Chromebook“, ein Notebook ganz ohne Festplatte. Gemeinsames Ziel der beiden IT-Giganten: Anwendungsprogramme und Dokumente konsequent von der Hardware entkoppeln. Statt auf Festplatte oder Speicherchip lagern Daten irgendwo auf einem ans Internet angeschlossenen Rechner, von wo sie bei Bedarf heruntergeladen werden. Wobei das „irgendwo“ absolut wörtlich zu nehmen ist: Die Lokalisierung des jeweils zuständigen „Servers“ innerhalb weltweit zehntausender ähnlicher Rechner ist so verschwommen, dass sich für das Gesamtgebilde der Begriff „Cloud“ – Wolke – etabliert hat.

Die Verbindung von Hard- und Software allein durchs Internet macht durchaus Sinn: Laut EuroCloud Deutschland_eco, dem Verband der deutschen Cloud Computing-Industrie, bleiben durchschnittlich 80% der IT-Kapazitäten in Unternehmen ungenutzt. Oder aber es müssten Ressourcen für viel Geld eingekauft werden, wenn in Stoßzeiten keine IT-Kapazitäten mehr vorhanden sind. Mit Cloud Computing lassen sich diese Differenzen ausgleichen. Unternehmen unterhalten keine aufwendig zu betreibenden eigenen Server mehr, sondern holen sich die notwendige Speicher- und Rechenleistung bei Bedarf aus dem Internet. Cloud Computing ermöglicht kleinen und mittelständischen Betrieben den Anschluss an die Datenverarbeitungs-Power von Konzernen und Großunternehmen und das kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Vorteile des Cloud Computing

  • Kostensenkung durch Wegfall teurer Hard- und Software (Server und Anwendungsprogramme) sowie bei der Administration
  • Updates bei Programmen erfolgen automatisch und kostenneutral
  • Keine aufwendigen Backups, keine Folgeschäden durch Hardware-Ausfall (redundante Speicherung)
  • Theoretisch unbegrenzt skalierbare Speicher- und Rechenkapazitäten
  • Kurzfristige Anpassung der genutzten Kapazität an den tatsächlichen Bedarf
  • Weltweiter Zugriff auf Programme und Daten

Nachteile des Cloud Computing

  • Eigene Daten können theoretisch vom Service-Provider und seinen Partnern gelesen und manipuliert werden
  • Da die gesamte Kommunikation über das Internet läuft, lassen sich Abhör- und Blockade-Attacken nicht ausschließen
  • Derzeit noch nicht hundertprozentig sichere und dabei hochperformante Datenverschlüsselung
  • Abhängigkeit der gesamten IT von einem Service-Provider
  • Unabdingbar ist eine unterbrechungsfrei laufende und schnelle Internetverbindung

Fazit

Selbst unter Berücksichtigung der derzeitigen Nachteile, gehört Cloud Computing zweifellos die Zukunft. Sicherlich sollte man nicht gleich mit großen Lösungen wie ‚SAP on demand‘ oder mächtigen CRM-Systemen anfangen. Die Auslagerung von Datenbanken oder des Office-Pakets von Microsoft („Office 365“) macht durchaus Sinn. Denn das entlastet die IT enorm und niemand muss sich mehr um Backups und Aktualisierungen kümmern. Ich empfehle daher, dass Sie sich am besten schon jetzt auf die kommenden Entwicklungen einstellen und Provider und Leistungspaletten prüfen. Rechnen Sie sich für Ihr Unternehmen aus welche finanziellen und organisatorischen Vorteile das Cloud Computing bringt. Als Einstiegslektüre empfehle ich den Leitfaden des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.). Klicken Sie hier um zum Leitfaden zu gelangen…

Metapher über Manager

Montag, Mai 16th, 2011

Peter Drucker:

“Eine Analogie (zum Manager) liefert der Dirigent eines Symphonieorchesters, durch dessen Einsatz, Vision und Führungskraft die einzelnen Instrumentalparts, die für sich allein genommen nur ´Lärm` sind, zum lebendigen Ganzen der Musik zusammenwachsen. Aber dem Dirigenten liegt die Partitur des Komponisten vor; er ist nur Interpret. Der Manager ist Komponist und Dirigent in einer Person.”

Sune Carlson:

“Vor dieser Studie stellte ich mir den CEO stets als einen Orchesterdirigenten hoch oben auf seinem Podest vor. Jetzt bin ich in gewisser Hinsicht geneigt, in ihm die Marionette zu sehen, an deren Strippen Hunderte von Leuten ziehen, um sie zu zwingen, sich so oder anders zu verhalten.”

Leonard Sayles:

“Der Manager ist wie der Dirigent eines Symphonieorchesters, der bestrebt ist, eine wohlklingende Aufführung zu gewährleisten, in der die Beiträge der einzelnen Instrumente koordiniert und sequenziert, in ein Muster gebracht und im Tempo aufeinander abgestimmt werden, während die Orchestermitglieder diverse individuelle Schwierigkeiten meistern, Bühnenarbeiter Notenständer bereitstellen, Hitze und Kälte dem Publikum und den Instrumenten zu schaffen machen und die Sponsoren des Konzerts auf widersinnigen Programmänderungen bestehen.”

Welcher Metapher stimmen Sie zu?

Urlaubsgeld vom Staat

Mittwoch, Mai 4th, 2011

So beteiligen Sie den Fiskus am Gehalts-Extra

Wer Mitarbeiter unterhalb der monatlichen 400-Euro-Grenze beschäftigt und diese pauschal mit 25 Prozent versteuert, kann den geringfügig Beschäftigten zusätzlich Gutes tun – ihnen ein Urlaubsgeld zahlen, ohne dass dafür Abgaben fällig werden. Sie als Unternehmer können dabei ebenso profitieren. Denn der Staat beteiligt sich Steuer mindernd an Ihrem Gehalts-Extra.

Die pauschale Besteuerung geringfügig Beschäftigter mit 25 Prozent bringt für die Arbeitnehmer Vorteile: Es fallen für sie keine Sozialabgaben an. Die vom Arbeitgeber zu zahlende Pauschale setzt sich aus 2 Prozent Lohnsteuer, 12 Prozent Rentenversicherung und 11 Prozent Krankenversicherung zusammen. Zusätzlich stehen den Hilfskräften abgabenfreie Begünstigungen zu, und zwar jährlich 156 Euro für den Mitarbeiter selbst, 104 Euro für dessen Ehepartner sowie 52 Euro für jedes auf der Lohnsteuerkarte eingetragene Kind. „Erholungsbeihilfen“ heißen diese Freibeträge im Amtsdeutsch, umgangssprachlich Urlaubsgeld. Dies sollte denn auch „zeitnah“ ausgezahlt werden, und zwar nicht früher als drei Monate vor und nicht später als drei Monate nach dem Urlaub.

Sie als Arbeitgeber können von dieser Regelung ebenfalls profitieren und ihre Urlaubskasse um einen dreistelligen Betrag bereichern – sofern Sie verheiratet sind und Kinder haben: Stellen Sie Ihre Ehefrau als geringfügig Beschäftige ein und zahlen ihr, sich selbst und Ihren Kindern „Erholungsbeihilfe“. Der Zugewinn auf Ihrem Urlaubsgeldkonto ergibt sich aus der Differenz zwischen Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz und der Pauschalbesteuerung. Ein Beispiel: Sie zahlen Ihrer Frau, sich selbst als deren Ehemann und Ihren drei auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Kindern zusammen 416 Euro steuer- und sozialabgabenfrei. Dafür entrichten Sie als Arbeitgeber 104 Euro Pauschale, macht zusammen 520 Euro als Betriebsausgabe. Würden Sie diese Summe direkt als Urlaubsgeld an sich selber zahlen, müssten Sie bei einem Grenzsteuersatz von beispielsweise 42 Prozent dafür rund 218 Euro Einkommensteuer zahlen – 114 Euro mehr als bei der Pauschalbesteuerung. Mit dieser Summe lässt sich im Urlaub schon einiges anstellen …