Archive for the ‘Allgemein’ Category

Top Consultant Imagefilm über die Becker von Buch Unternehmensberatung

Dienstag, April 19th, 2011

Es freut mich Ihnen heute einen neuen Imagefilm über die Becker von Buch Unternehmensberatung zu zeigen. Dieser Film wurde im Zusammenhang mit der Auszeichnung zum Top Consultant 2010 produziert und gewährt Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Büroräume in Hannover.

Kluge Firmen suchen kluge Köpfe

Donnerstag, März 31st, 2011

Da wir immer wieder auf der Suche nach guten Mitarbeitern sind und häufig für unsere Beratungsklienten Mitarbeiter über den FAZ Stellenmarkt suchen, hat uns die FAZ “belohnt” und unser Logo in der gestrigen Ausgabe abgedruckt. Aber sehen Sie selbst…

Für alle Spätzügler! Unser Seminar beginnt am Montag den 04.03.2010. Falls Sie Interesse haben melden Sie sich schnell bei uns.

Tel: 0511-9 88 44 0

Lieber reich durch Nachmachen als arm durch Erfinden?

Freitag, März 25th, 2011

Wer hat’s erfunden? Eben nicht! Die Schweizer sind keineswegs die Erfinder des Brühwürfels, wenngleich heute der „Maggi-Würfel“ Synonymcharakter besitzt. Erfinder des Brühwürfels war vor rund 120 Jahren vielmehr die „Liebig’s Extract of Meat Company“ aus London, die schon seit fast 50 Jahren nicht mehr existiert. Das Schweizer Unternehmen Maggi – seit 1947 Bestandteil des weltgrößten Lebensmittelkonzerns Nestlé – veränderte den britischen „Liebig-Würfel“ aber ganz entscheidend: Statt Fleischextrakt wurde denaturiertes Pflanzeneiweiß verwendet. Das schmeckte ähnlich, war viel billiger, reduzierte damit den Verkaufspreis und ebnete so den Weg zum Welterfolg. Dieses Beispiel zeigt: Richtiges Imitieren kann erfolgreicher sein als Erfinden. Auch – oder gerade – in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wie Sie dabei vorgehen, verraten wir Ihnen hier.

Zeit- und Geldvorteile

Ähnliche Erfolgsgeschichten wie die des „Maggi-Würfels“ finden sich zuhauf: Von der Spiegelreflexkamera (Erfinder: Ihagee, Marktführer: Canon) über den Laserdrucker (Erfinder: Chester Floyd Carlson/Xerox, Marktführer: HP) und die Kreditkarte (Erfinder: Diners, Marktführer: Mastercard) bis zum Fastfood-Restaurant (Erfinder: White Castle, Marktführer: McDonalds) – fast immer hat das „abkupfernde“ Unternehmen das „erfindende“ in vielerlei Hinsicht überflügelt. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Entwicklung eines Produkts oder einer Dienstleistung von der Idee bis zur Marktreife kostet Geld und Zeit. Beides fehlt dann für Marketing und Vertrieb. Hinzu kommt, dass viele Erfinder davon träumen, aus einer Garagenfirma ein Weltunternehmen zu formen, was aber nur den Wenigsten gelingt. Gestützt werden die Erfolge des „Nachahmers“ zusätzlich durch die geschickt zu umgehenden Fehler des Innovators bei der Markteinführung.

Schutzrechte beachten

Aber ist es wirklich so einfach, aus den Erfindungen anderer Kapital zu schlagen? Natürlich nicht, denn zumindest in der zivilisierten Welt existieren – sofern angemeldet – umfangreiche gewerbliche Schutzrechte. Clevere Nachahmer kupfern also nicht einfach ab, sie verbessern vorhandene Angebote, perfektionieren deren Funktion oder schaffen für den Verbraucher zusätzlichen Mehrwert. Denn das in jeder Beziehung optimale Produkt oder die beste Dienstleistung gibt es nicht. Reicht die „Schöpfungshöhe“ nicht aus, lässt sich immer noch mit dem Inhaber der Schutzrechte über Lizenzen verhandeln.

So finden Sie heraus, ob Sie in Ihrer Branche „Erfindungsschätze“ heben können:

  1. Analysieren Sie Produkte beziehungsweise Dienstleistungen Ihrer innovativen Wettbewerber und finden deren Schwächen heraus.
  2. Überprüfen Sie, ob Sie diese Schwächen ausschalten können.
  3. Wenn Sie über bessere Einkaufskonditionen für die Rohstoffe/Komponenten verfügen, verhandeln Sie über Lizenzen und reduzieren den Verkaufspreis.
  4. Besuchen Sie große Industriemessen wie die in Hannover und informieren sich über Innovationen in Ihrer Branche. Dann gehen Sie nach den Punkten 1 bis 3 vor.
  5. Veranstalten Sie mit Ihren Mitarbeitern pro Quartal ein „Brainstorming“, in dem es um Verbesserungsvorschläge und neue Ideen geht.
  6. Fragen Sie Ihre Kunden – beispielsweise in einem Newsletter – nach Verbesserungsvorschlägen und loben dafür kleine Belohnungen aus.
  7. Besuchen Sie regelmäßig die Website des Deutschen Patent- und Markenamts (www.dpma.de) und die der Schweizer Ideenbörse GmbH (www.idee.ch).

Und wenn Sie schon ein Produkt fast bis zum Prototyp entwickelt haben aber ein ganz spezielles Problem bisher nicht lösen konnten: Bei www.innocentive.com, der weltweit größten Website für Erfinder und Auftraggeber, können Sie gegen Honorar Köpfe rauchen lassen …

Eine kleine Geschichte zur Motivation

Montag, März 21st, 2011

Neulich habe ich eine kleine Geschichte zum Thema Motivation aufgeschnappt die mir sehr gut gefallen hat. Es geht in dieser Geschichte um einen Motivationsprofessor, der sich sein ganzes Leben mit der Frage beschäftig: Was motiviert Menschen!?

Eines Tages spaziert er durch den Wald und kommt an einem Steinbruch vorbei. Und Motivationspsychologie wie er ist, schaut er sich das unterschiedliche Arbeitsverhalten der Menschen in diesem Steinbruch an. Der erste der ihm auffällt ist so ein richtiger Berufsbürokrat! Der macht immer nur einen Hammerschlag wenn sein Chef hinguckt.

ping … ping … (pfeif) … ping.

Der Motivationsprofessor geht zu ihm hin und fragt ihn, wieviel Spaß ihm seine Arbeit macht. Der Typ schaut ihn völlig entsetzt an und antwortet: “Was los Opa? willste ne Tracht Prügel? Hast Du schon einmal im Leben den Begriff “Steine kloppen” gehört? Das ist hier Steine kloppen! Verschwinde!” Der Motivationsprofessor entschuldigt sich: “O.K.! O.K.” und geht weiter…

Den Nächsten den er trifft, arbeitet schon etwas engagierter.

Dong…dong..dong…dong.

“Entschuldigen Sie, ich sehe Ihnen gerade bei der Arbeit zu und wollte Sie mal fragen, wie Sie ihre Arbeit motiviert.” “Ja”, sagt der Mann, “wenn das so ein strahlender Tag ist, die Sonne scheint wie heute im Mai, wir ein tolles Teamklima haben, grad neue Meißel bekommen haben und ich ein bisschen herausfordernde Aufgaben habe, dann geht es mir super! Ausserdem hatten wir gestern einen Grillabend. Ein Kumpel hatte Geburtstag und hat einen ausgegeben. Ich bin super gut drauf!” “Ja, sagt der Motivationsprofessor und sonst?” “Ja, wissen Sie, an so einem grauen Novembertag, wenn dann auch noch dieses Mobbing und schlechtes Teamklima herrscht, da klauen Sie dir die neuen Meißel weg und dann haben sie nur so alte Quadersteine zum Kloppen – das hält kein Mensch aus.” “Aha”, sagt der Motivationsprofessor, “bei Ihnen ist das so, dass die Umwelt sie entscheidend motiviert und entscheidet, ob sie gut oder schlecht drauf sind.” “Ja ist das nicht bei jedem so?” Der Professor antwortet:”Bei vielen ist es so” und geht weiter.

Dann sieht er einen Dritten: So einen Michelangelo.

Bam…bam…bam!

Der lässt sich überhaupt nicht stören und alles Überflüssige fliegt weg, ist voller arbeitseifer und elan. Das was er gerade konstruiert nimmt bereits Gestalt an. Erst traut sich der Professor gar nicht ihn anzusprechen. “Entschuldigen Sie, ich bin Motivationsprofessor, können Sie mir sagen, wie eine Arbeit wie “Steine klopfen” Sie so motiviert? Denn ich sehe ja, dass Sie richtig motiviert sind!” Und da guckt ihn der Mann völlig entsetzt und entgeistert an: “Steine klopfen? Ja sehen Sie denn nicht!? Ich arbeite hier am Gewölbe für den Kölner Dom!”

KMU-Beratungsbrief Themen

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Beratungsbrief Füller

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

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Teuer verkauft besser als “am teuersten”

Die Marktforscher von McKinsey sind einem interessanten “Verkaufstrick” auf die Spur gekommen. Er basiert darauf, dass Kunden offenbar weniger auf den absoluten Preis sehen, als auf … wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie hier…

Wann sich ein Messeauftritt lohnt – und wann nicht

Herbstzeit ist Messezeit. Für Unternehmen unterschiedlichster Branchen bietet ein Messeauftritt bei der weiter anziehenden Konjunktur gute Chancen zur Umsatzsteigerung. Gerade kleinere und kostengünstige lokale Events sind hochinteressant. Aber auch hier gilt: Planung ist alles! Wir geben Tipps…

Kontoführung für Selbstständige: Die Tricks der Profis

Wer als Selbstständiger seine Geldtransfers clever organisiert, verschafft sich mehr Übersicht, vermeidet Ärger mit dem Finanzamt und kann so manchen Euro sparen. Wenn Sie mehr wissen wollen: Wir verraten Ihnen alles Wissenswerte…

Wer mit dem Geschäftswagen einen Unfall baut…

… sollte nicht leichtfertig mit Angaben zum Anlass der Fahrt umgehen. Denn das kann unter Umständen ziemlich teuer werden. Worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier…

Stichwort des Monats: Carrotmob

In den USA ist der Carrotmob bei Unternehmen gleichermaßen beliebt wie gefürchtet. Denn er bringt einerseits einen unerwarteten und vor allem rasanten Umsatzsprung von mehreren hundert Prozent, andererseits bringt er Verpflichtungen. Inzwischen sind die ersten Aktionen auch in Deutschland angerollt. Mehr zu diesem Phänomen erfahren Sie hier…

KMU Beratungsbrief Themen

Dienstag, Februar 22nd, 2011

Beratungsbrief Füller

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

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2011: Die wichtigsten Neuerungen für Unternehmer und Selbstständige

Vom Absetzen der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer bis zum Wegfall von Lohnsteuerkarten – das neue Jahr hält einige Überraschungen bereit. Über die wichtigsten informieren wir Sie hier…

Minijobber – das müssen Sie jetzt beachten

Der Gesetzgeber will bei Minijobbern – also kurzfristig Beschäftigten und 400-Euro-Kräften – intensiver auf Mehrfachbeschäftigungen achten. Welche Konsequenzen das für Sie als Arbeitgeber hat, lesen Sie  hier…

Mehr Umsatz durch eine breitere Angebotspalette

Ihr Geschäft hält Sie nur mühsam über Wasser? Dann suchen Sie sich doch zusätzliche Standbeine! Das ist einfacher, als Sie denken. Worauf es dabei ankommt, berichten wir hier…

So aktivieren Sie einen immer wichtiger werdenden Werbekanal…

Werbung in Print- und Funkmedien gibt’s seit Jahrzehnten, Werbung auf Webseiten auch schon viele Jahre. Die meisten Experten sind sich aber einig, dass im mobilen Internet die Werbezukunft liegt. Wie Sie diesen Trend für sich nutzen können, verraten wir Ihnen hier..

Becker von Buch Erfahrungsbericht: Frutura

Donnerstag, Februar 10th, 2011

In einem Jahr den Umsatz verdreifacht

  • Beratungskunde: frutura Vertriebs GmbH, Fruturastraße 1, A-8224 Hartl bei Kaindorf
  • Branche: Obst und Gemüsegroßhandel
  • Ausgangslage: Aussicht auf eine enorme Umsatzsteigerung, auf die der Beratungskunde in keiner Weise vorbereitet war
  • Ziel: Schaffung einer Unternehmensstruktur zur Bewältigung der potenziellen Aufträge
  • Ansatz: Betriebswirtschaftliche Analysen und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen
  • Umsetzung: Entwicklung eines neuen Unternehmenskonzepts, persönliche betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung des Beratungskunden in jeder Phase der Realisierung
  • Ergebnis: Dank des neuen Unternehmenskonzepts kann der Beratungskunde die massiv angestiegenen Aufträge problemlos abwickeln, was im ersten Jahr der Neustrukturierung zu einer Umsatzsteigerung von 43 Mio. auf 126 Mio. Euro führte

Über die frutura Vertriebs GmbH

Die frutura Vertriebs GmbH ist ein Unternehmen mitten aus der österreichischen Oststeiermark – dem steirischen Obstgarten. Gegründet 2002 von den drei Bauern Hans Schwarzenhofer, Manfred Hohensinner und Franz Städtler, hat sich frutura vor allem dem Qualitätsobst verschrieben. So vermarktet frutura heute hauptsächlich biologisch produziertes Obst u. Gemüse und hochwertiges Qualitätsobst u. Gemüse von traditionellen Bauern. In jedem Fall legt frutura großen Wert auf Rückverfolgbarkeit bis auf den Bauernhof /Feldstück und auf Sicherheit für den Konsumenten. Seit Dezember 2004 erfüllt frutura die Anforderungen des „International Food Standard“.

Geschäftserfolg „aus dem Bauch heraus“

„Unsere Geschäfte liefen schon immer  gut“, sagt Manfred Hohensinner, Geschäftsführer der futura. „Die Idee der zentralen Vermarktung hochwertiger regionaler Landwirtschaftsprodukte kam sowohl bei den Kunden als auch bei den Bauern sehr gut an.“ Vor allem Einzelhandelsketten zeigten großes Interesse an dem qualitativ hochwertigen Obst und Gemüse und der funktionierenden Logistik. Doch dann kam eine Zeit, da war den drei Firmengründern ihr Erfolg schon ein bisschen unheimlich, wie Hohensinner erzählt.

„Wir haben immer alles aus dem Bauch heraus geplant und entschieden und damit pro Jahr mehr als 40 Millionen Euro umgesetzt“, so der Geschäftsführer. „Dennoch steigerte sich von Tag zu Tag das Gefühl, das unsere Firma endlich auf ein solides betriebswirtschaftliches Fundament gestellt werden müsste.“

Eher durch Zufall entstand in dieser Situation der Kontakt zur Becker von Buch Unternehmensberatung. „Wir haben unseren Betrieb analysieren lassen“, erzählt Hohensinner. „Dabei stellten sich denn auch erhebliche Defizite heraus, die unser weiteres Wachstum massiv hätten beeinträchtigen können.“  Also wurde eine Beratung vereinbart, und zwar eine modular aufgebaute. „Wir konnten uns vor jeder Maßnahme frei entscheiden und damit ein maßgeschneidertes Konzept auf den Weg bringen“, betont der ehemalige Bauer.

Verantwortlichkeiten neu verteilt

Wesentliche Neuerungen in der Unternehmensstruktur liegen nach Hohensinners Worten im Kostenmanagement und in den Kompetenzbereichen der Führungskräfte. „Jetzt haben wir einen klar definierten Workflow, ein effektiv funktionierendes Controlling und damit auf jeder Unternehmensebene erheblich mehr Effektivität. Man kann unumwunden sagen: Die Frutura läuft wie am Schnürchen!“

“Das Schlüsselerlebnis und damit den „Proof of Concept“ lieferte letztlich die Anfrage einer der größten österreichischen Einzelhandelsketten, ob wir uns nicht vorstellen könnten, unsere frutura Qualitätsphilosophie im Obst u. Gemüsebereich auf eine breitere Basis zu stellen. Wir belieferten diesen Kunden schon einige Jahre zu seiner vollsten Zufriedenheit, nach Erarbeitung eines Konzeptes gingen wir in die Umsetzung des Projektes.  Dies entsprach einer Verdreifachung unseres derzeitigen Umsatzes. Hätten wir nicht gerade einen äußert sachkundigen Berater von Becker von Buch an unserer Seite gehabt, wir hätten mit diesem Auftrag mit Sicherheit Schiffbruch erlitten. So aber konnten wir uns gemeinsam der neuen Herausforderung stellen und alle Weichen auf weiteres Wachstum stellen.“

Hohensinners Fazit nach der Beratung durch Becker von Buch: „Eine Firma aus dem Nichts aufzubauen macht sicherlich Spaß und kann bei nötigem Sachverstand auch zum Erfolg führen. Fehlt aber das grundlegende Wissen in moderner Unternehmensführung, kommt irgendwann der Punkt, an dem eine Expansion zugleich große Chancen aber auch erhebliche Risiken birgt. Spätestens dann sollte man externe Fachleute hinzuziehen. Wir jedenfalls sind mit Becker von Buch in jeder Beziehung sehr gut gefahren und können diese Unternehmensberatung wärmstens empfehlen.“

 

Compliance: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Montag, Januar 24th, 2011

Der aktuelle Dioxin-Skandal zeigt einmal mehr: Wird die Regelüberwachung (Compliance)  – aus voller Absicht oder durch Nachlässigkeit – außer Kraft gesetzt, können gigantische Schäden entstehen, die sowohl moralisch als auch finanziell ins Abseits führen. Bei zahlreichen Konzernen gehört Compliance zur Tagesordnung, aber auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) ist eine funktionierende Compliance von entscheidender Wichtigkeit.

Ohne Regeln geht’s nicht

Das menschliche Zusammenleben wird von Regeln geprägt, schon seit der Steinzeit. Hätte es keine klaren Vereinbarungen beispielsweise für die Jagd aufs Mammut gegeben – wer weiß, vielleicht würden wir heute gar nicht existieren. Regeln sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie auch eingehalten werden. Mehr noch: Dieses Einhalten ist streng zu überwachen. Bei der Jagd aufs Mammut hat sich Nachlässigkeit beim Umgang mit Regeln wohl darin gezeigt, dass weniger Jäger in die Höhle zurückkamen als vorher ausgerückt waren. Oder die Sippe zumindest einige Zeit hungern musste. Heute dauert es meist länger, bis die Konsequenzen erkennbar sind. Doch dafür können sie – siehe Dioxin-Skandal – gleich Millionen von Menschen betreffen.

Verantwortung ist der Schlüssel

Wichtigste Voraussetzung für die Einführung von Compliance sind natürlich entsprechende Regeln. Die definiert entweder die Geschäftsleitung (beispielweise zum Umgang mit recyclingfähigem Abfall) oder sie kommen vom Gesetzgeber beziehungsweise berufsständischen Organisationen. So kennt jeder Unternehmer bestimmt die „Hinweise zur Ersten Hilfe“, die von diversen Berufsgenossenschaften als verpflichtender Aushang zur Verfügung gestellt werden. Aufgabe der Compliance ist es nun, die Einhaltung eines Regelwerks zu überwachen. Dazu muss es zunächst einen Verantwortlichen geben, der möglichst aus der Geschäftsleitung kommt oder dieser direkt unterstellt ist. Diesen „Compliance-Manager“ erwarten dann folgende Aufgaben:

•    Identifikation von Risiken

Dazu gehören im Wesentlichen das Erfassen und Überprüfen von Risikofaktoren innerhalb von Produktionsabläufen, das Abschätzen des finanziellen und rechtlichen Risikos sowie eine genaue Kenntnis aller Rahmenbedingungen.

•    Aufbau eines internen Informationssystems

Mangelnde Fachkenntnis von Mitarbeitern gehört bei der Umsetzung einer Compliance-Strategie zu den gefährlichsten Fallstricken. Wer nicht weiß, wie eine Regel angewandt wird, kann diese naturgemäß nicht befolgen. Der Compliance-Manager muss somit für den Aufbau von Wissen sorgen, beispielsweise über Schulungsmaßnahmen.

•    Aufbau eines externen Informationssystems

Wird gegen eine Regel verstoßen, muss dies Konsequenzen haben. Dazu ist ein Meldesystem notwendig, an das die Geschäftsleitung unmittelbar angeschlossen ist. Für rechtlich relevante Verstöße sind auch Behörden einzubinden.

Dass Compliance alles andere als reiner Selbstzweck ist, steht außer Frage. Die Überwachung des Regelwerks vermeidet unnötige Kosten, zum Beispiel durch materielle Schäden oder Geldstrafen. Zudem beugt gut organisierte Compliance einem Imageverlust vor. Insgesamt gesehen minimieren sich die Risiken eines Unternehmens, die Effizienz steigert sich und die Wettbewerbsfähigkeit wird erhöht – dies gilt selbstverständlich nicht nur für Konzerne, sondern gerade auch für kleinere und mittlere Unternehmen.

KMU-Beratungsbrief Themen

Montag, Januar 17th, 2011

Beratungsbrief Füller

Wie jeden Monat lesen Sie hier die Themen des KMU-Beratungsbriefes des vergangenen Monats.  Wenn Sie die Themen bereits einen Monat früher lesen möchten, abonnieren Sie bitte kostenlos unseren KMU Beratungsbrief.

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Elterngeld auch für Selbstständige

Mit maximal 1800 Euro monatlich unterstützt der Staat frischgebackene Eltern – sogar auch dann, wenn das Einkommen ausschließlich durch selbstständige Arbeit erzielt wird. Voraussetzung ist allerdings die passende Bemessungsgrundlage. Wie man diese errechnet, erfahren Sie hier…

Neues Jahressteuergesetz sorgt für Mehrarbeit

Ab dem ersten Januar gilt ein neues Jahressteuergesetz, enthalten sind 36 Änderungen, unter anderem die “Umkehr der Steuerschuldnerschaft”. Damit kommt auf zahlreiche Firmen jede Menge Mehrarbeit zu. Wen es betrifft, das lesen Sie hier…

Ex-Angestellte auf Kundenfang

Vielleicht ist Ihnen das auch schon passiert: Ehemaliger Angestellte machen sich an Ihrem mühsam aufgebauten Kundenstamm zu schaffen und profitieren dabei von bestehenden Kontakten. Ob Sie dabei hilflos zusehen müssen oder ob sich wehren können, verraten wir Ihnen…

Lohnt sich die Arbeitslosenversicherung für Selbstständige noch?

Eigentlich sollte die Arbeitslosenversicherung für Selbstständige mit Ablauf des Jahres 2010 der Vergangenheit angehören. Im Rahmen des “Beschäftigungschancengesetzes” wurde dieses Vorhaben gekippt. Allerdings: Ab dem kommenden Jahr wird der Beitrag verdoppelt, ab sogar 2012 vervierfacht. Ob sich diese Versicherung dann noch lohnt, lesen Sie hier…

Stichwort des Monats: Asset Protection

Der Schutz des Privatvermögens wird für Unternehmer und Selbstständige immer wichtiger, vor allem dann, wenn die eigenen “Assets” hochwertig und das Geschäftsrisiko relativ hoch ist. Wir geben Ihnen Tipps zur Rettung, und zwar…

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2011

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010

Was wäre, wenn es Weihnachten nicht gäbe?

Uns würden viele sinnliche Erlebnisse fehlen: Kerzen anzünden, über den Weihnachtsmarkt bummeln, duftenden Glühwein trinken oder Lebkuchen naschen.

Viele Menschen, die wir mögen – am Ende sogar die eigene Verwandtschaft -, würden wir kaum mehr treffen. Nicht einmal mehr die jährliche Weihnachtskarte an Freunde und Bekannte würden wir schreiben. Mir jedenfalls würde ein Jahr ohne Weihnachten nicht gefallen. Wir wären alle ein Stück einsamer und damit ärmer.

Nach der weihnachtlichen Freude und Geselligkeit beginnt eine Zeit in der durch Ruhe und Selbstreflektion die Weichen für das neue Jahr gestellt werden. Eine Zeit, in der wir Abschied von Dingen nehmen sollten, die uns nicht gut tun und bremsen. Eine Zeit, um uns auf das zu besinnen, was uns im nächsten Jahr wirklich weiter bringt! Da gerade für Unternehmer effizientes Zeitmanagement von enormer Bedeutung ist, habe ich einen entsprechnenden Artikel für Sie verfasst. “Effizienter arbeiten nach dem Eisenhower-Prinzip”

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein wunderschönes Weihnachtsfest, ein paar besinnliche freie Tage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.

Dominic von Buch