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Becker von Buch Erfahrungsbericht: Autolux

Donnerstag, Juni 9th, 2011

„Ohne klare Strukturen geht’s nicht!“

  • Beratungskunde: Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H, Poststraße 3, A-8753 Fohnsdorf
  • Branche: Energiewirtschaft
  • Ausgangslage: Volle Auftragsbücher aber erhebliche Defizite in der Abwicklung
  • Ziel: Neustrukturierung des Vertriebs wie auch des Innendienstes und damit Steigerung der Effizienz
  • Ansatz: Betriebswirtschaftliche Analysen und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen
  • Umsetzung: Entwicklung neuer Personalstrukturen, eines umfassenden Berichtswesens und Einführung individueller, nachprüfbarer Prämien und Boni
  • Ergebnis: Dank der neuen Personalstruktur und transparenter Kommunikationswege kann der Beratungskunde die Aufträge nun problemlos abwickeln und mit einer Umsatzverdoppelung innerhalb eines Jahres rechnen

Über die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H

Autolux bietet innovative Lösungen für kommunale Lichtanwendungen. Angefangen von Straßenbeleuchtungen über Weihnachtsbeleuchtungen und Lichtspiele bis zu Objektbeleuchtungen liefert das Unternehmen eine Vielzahl individueller Umsetzungsmöglichkeiten, basierend auf modernster, wartungsarmer sowie energiesparender Licht-Technik. Die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H wurde 2005 gegründet, beschäftigt 14 Mitarbeiter und wird 2011 voraussichtlich 1,4 Mio. Euro Umsatz generieren.

Weder schlecht noch gut

Angetreten ist die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H, um Städten, Gemeinden und Kommunen innovative, umweltfreundliche und Kosten sparende Beleuchtungskonzepte und -systeme anzubieten. Die technische Basis dazu stellte am Beginn die Schwesterfirma Autolux Handel- und ProduktionsgmbH (sic!) in Kuchl bei Salzburg zur Verfügung und mittlerweile hat man mit der Indal Gruppe (mit Produktionen in Holland, Spanien, Frankreich) einen Partner im Boot, mit welchen der Erfolg am Markt langfristig gesichert ist.

Eigene Patente, jahrzehntelange Erfahrung und ein umfassendes lichttechnischen Portfolio sollten der auf Vertrieb und Beratung spezialisierten Dependance im steirischen Fohnsdorf eigentlich zu einem „Raketenstart“ verhelfen. Dem war aber nicht so, wie Gründer, Teilhaber und Geschäftsführungsmitglied Hannes Pirker verrät: „Unsere Geschäfte liefen auch zwei Jahre nach der Gründung weder schlecht noch gut.“ Dabei habe der Markt ausgesprochen positiv auf die Angebote reagiert. „Nur mit der Umsetzung der Aufträge sind wir nicht so recht klar gekommen“, sagt der 47-Jährige. „Mein Geschäftsführer und ich haben unseren Mitarbeitern sehr viel Handlungsfreiraum bzw. Freiheiten gegeben. Dadurch kamen wir zeitlich und auch finanziell recht oft ins Hintertreffen.“

Vollends ins Wanken geriet Autolux nach der Einführung weißer, hochleistungsfähiger und dabei bezahlbarer Leuchtdioden (LEDs). Plötzlich gab es Möglichkeiten, Straßen und Plätze sowohl hell als auch Energie sparend zu beleuchten. Und Autolux konnte das dafür notwendige Know-how und zugleich das technische Equipment anbieten. „Wir wurden von Anfragen förmlich überrannt“, erinnert sich Pirker.

Mit den existierenden flachen Hierarchien und den großen Freiräumen der Mitarbeiter (Pirker: „Jeder hat alles gemacht“) sei das Volumen nicht mehr beherrschbar gewesen. Pirker holte sich Hilfe bei der Unternehmensberatung Becker von Buch. Und die habe „sozusagen den ganzen Laden umgekrempelt“.

Weniger Individualität aber mehr Geld

Zunächst entwickelte der Becker-von-Buch-Berater einen Stufenplan zur Umstrukturierung, erzählt Pirker. „Standards wurden definiert, ein Berichtswesen eingeführt und das Prämiensystem etabliert.“ Bei der Einführung der Neuerungen habe es allerdings bei einigen Mitarbeitern lange Gesichter gegeben. „Gestört hat einige die Kontrollmechanismen, sie durften plötzlich nicht mehr so arbeiten, wie sie es von früher her kannten“, sagt er. „Bis sich schließlich herausstellte, dass bei der Auftragsbearbeitung weniger Reibungsverluste entstanden und Redundanzen ausgeräumt waren.“

Inzwischen ziehen alle Autolux-Angestellten an einem Strang, so Pirker. Nicht zuletzt dank des neuen Prämiensystems, das bei den meisten sehr positiv aufgenommen würde. „Prämien und Boni hatten wir früher auch schon, doch das Geld wurde eher wie eine allgemeine Trinkgeldkasse gehandhabt: Alles wurde gleichmäßig verteilt.“ Seit der Beratung durch Becker von Buch bekomme aber jetzt „jeder das, was er verdient“. Dies hätte erheblich zur Motivation der Mitarbeiter beigetragen, sagt Pirker. „Und motivierte Mitarbeiter tragen sich auch nicht mit Abwanderungsgedanken.“ Denn noch hätte Autolux gegenüber dem Wettbewerb einen Know-how-Vorsprung von zwei Jahren. „Das soll auch so bleiben. Deshalb müssen wir ein Unternehmensumfeld schaffen, in dem jeder seine fest umrissenen Kompetenzen hat und diese mit Leistungsbereitschaft und Erfolgswillen ausfüllt.“

Pirkers Fazit nach der Beratung durch Becker von Buch:

„Wer wartet, bis es eigentlich schon zu spät ist, braucht keinen hochqualifizierten Unternehmensberater mehr. Rechtzeitig die richtigen Weichen stellen, das ist der Königsweg gerade in technologisch aufgestellten Firmen. In Becker von Buch haben wir ein Beratungsunternehmen gefunden, dass uns aus der Vergangenheit der ‚verpassten Chancen‘ in eine erfolgreiche Zukunft führt.“

 

„Ohne klare Strukturen geht’s nicht!“

 

Beratungskunde: Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H, Poststraße 3

A-8753 Fohnsdorf

 

Branche: Energiewirtschaft

 

Ausgangslage: Volle Auftragsbücher aber erhebliche Defizite in der Abwicklung

 

Ziel: Neustrukturierung des Vertriebs und damit Steigerung der Effizienz

 

Ansatz: Betriebswirtschaftliche Analysen und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen

 

Umsetzung: Entwicklung neuer Personalstrukturen, eines umfassenden Berichtswesens und Einführung individueller, nachprüfbarer Prämien und Boni

 

Ergebnis: Dank der neuen Personalstruktur und transparenter Kommunikationswege kann der Beratungskunde die Aufträge nun problemlos abwickeln und mit einer Umsatzverdoppelung innerhalb eines Jahres rechnen

 

Über die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H

 

Autolux bietet innovative Lösungen für kommunale Lichtanwendungen. Angefangen von Straßenbeleuchtungen über Weihnachtsbeleuchtungen und Lichtspiele bis zu Objektbeleuchtungen liefert das Unternehmen eine Vielzahl individueller Umsetzungsmöglichkeiten, basierend auf modernster, wartungsarmer Licht-Technik. Die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H wurde 2005 gegründet, beschäftigt 14 Mitarbeiter und wird 2011 voraussichtlich 1,4 Mio. Euro Umsatz generieren.

 

Weder schlecht noch gut

 

Angetreten ist die Autolux Vertriebs- und Beratungsgesellschaft m.b.H, um Städten, Gemeinden und Kommunen innovative, umweltfreundliche und Kosten sparende Beleuchtungskonzepte und -systeme anzubieten. Die technische Basis dazu stellt die Schwesterfirma Autolux Handel- und ProduktionsgmbH (sic!) in Kuchl bei Salzburg zur Verfügung.

 

Eigene Patente, jahrzehntelange Erfahrung und ein umfassendes lichttechnischen Portfolio sollten der auf Vertrieb und Beratung spezialisierten Dependance im steirischen Fohnsdorf eigentlich zu einem „Raketenstart“ verhelfen. Dem war aber nicht so, wie Gründer, Teilhaber und Geschäftsführungsmitglied Hannes Pirker verrät: „Unsere Geschäfte liefen auch zwei Jahre nach der Gründung weder schlecht noch gut.“ Dabei habe der Markt ausgesprochen positiv auf die Angebote reagiert. „Nur mit der Umsetzung der Aufträge sind wir nicht so recht klar gekommen“, sagt der 47-Jährige. „Mein Geschäftsführer und ich haben unsere Mitarbeiter mehr oder weniger sich selbst überlassen, ihnen zu viel Freiraum gegeben. Dadurch kamen wir zeitlich und auch finanziell recht oft ins Hintertreffen.“

 

Vollends ins Wanken geriet Autolux nach der Einführung weißer, hochleistungsfähiger und dabei bezahlbarer Leuchtdioden (LEDs). Plötzlich gab es Möglichkeiten, Straßen und Plätze sowohl hell als auch Energie sparend zu beleuchten. Und Autolux konnte das dafür notwendige Know-how und zugleich das technische Equipment anbieten. „Wir wurden von Anfragen förmlich überrannt“, erinnert sich Pirker. „Vor allem unser Energiemanagement zog die Aufmerksamkeit auf sich: Unsere Steuerungssysteme schalten die Straßenbeleuchtung beispielsweise nur dann ein, wenn dort auch Menschen unterwegs sind.“

 

Mit den existierenden flachen Hierarchien und den großen Freiräumen der Mitarbeiter (Pirker: „Jeder hat alles gemacht“) sei das Volumen nicht mehr beherrschbar gewesen. Pirker holte sich Hilfe bei der Unternehmensberatung Becker von Buch. Und die habe „sozusagen den ganzen Laden umgekrempelt“.

 

Weniger Individualität aber mehr Geld

 

Zunächst entwickelte der Becker-von-Buch-Berater einen Stufenplan zur Umstrukturierung, erzählt Pirker. „Standards wurden definiert, ein Berichtswesen eingeführt und das Prämiensystem etabliert.“ Bei der Einführung der Neuerungen habe es allerdings bei einigen Mitarbeitern lange Gesichter gegeben. „Gestört hat einige die Kontrollmechanismen, sie durften plötzlich nicht mehr so arbeiten, wie sie es von früher her kannten“, sagt er. „Bis sich schließlich herausstellte, dass bei der Auftragsbearbeitung weniger Reibungsverluste entstanden und Redundanzen ausgeräumt waren.“

 

Inzwischen ziehen alle Autolux-Angestellten an einem Strang, so Pirker. Nicht zuletzt dank des neuen Prämiensystems, das bei den meisten sehr positiv aufgenommen würde. „Prämien und Boni hatten wir früher auch schon, doch das Geld wurde eher wie eine allgemeine Trinkgeldkasse gehandhabt: Alles wurde gleichmäßig verteilt.“ Seit der Beratung durch Becker von Buch bekomme aber jetzt „jeder das, was er verdient“. Dies hätte erheblich zur Motivation der Mitarbeiter beigetragen, sagt Pirker. „Und motivierte Mitarbeiter tragen sich auch nicht mit Abwanderungsgedanken.“ Denn noch hätte Autolux gegenüber dem Wettbewerb einen Know-how-Vorsprung von zwei Jahren. „Das soll auch so bleiben. Deshalb müssen wir ein Unternehmensumfeld schaffen, in dem jeder seine fest umrissenen Kompetenzen hat und diese mit Leistungsbereitschaft und Erfolgswillen ausfüllt.“

 

Pirkers Fazit nach der Beratung durch Becker von Buch: „Wer wartet, bis es eigentlich schon zu spät ist, braucht keinen hochqualifizierten Unternehmensberater mehr. Rechtzeitig die richtigen Weichen stellen, das ist der Königsweg gerade in technologisch aufgestellten Firmen. In Becker von Buch haben wir ein Beratungsunternehmen gefunden, dass uns aus der Vergangenheit der ‚verpassten Chancen‘ in eine erfolgreiche Zukunft führt.“

Becker von Buch Erfahrungsbericht: Frutura

Donnerstag, Februar 10th, 2011

In einem Jahr den Umsatz verdreifacht

  • Beratungskunde: frutura Vertriebs GmbH, Fruturastraße 1, A-8224 Hartl bei Kaindorf
  • Branche: Obst und Gemüsegroßhandel
  • Ausgangslage: Aussicht auf eine enorme Umsatzsteigerung, auf die der Beratungskunde in keiner Weise vorbereitet war
  • Ziel: Schaffung einer Unternehmensstruktur zur Bewältigung der potenziellen Aufträge
  • Ansatz: Betriebswirtschaftliche Analysen und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen
  • Umsetzung: Entwicklung eines neuen Unternehmenskonzepts, persönliche betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung des Beratungskunden in jeder Phase der Realisierung
  • Ergebnis: Dank des neuen Unternehmenskonzepts kann der Beratungskunde die massiv angestiegenen Aufträge problemlos abwickeln, was im ersten Jahr der Neustrukturierung zu einer Umsatzsteigerung von 43 Mio. auf 126 Mio. Euro führte

Über die frutura Vertriebs GmbH

Die frutura Vertriebs GmbH ist ein Unternehmen mitten aus der österreichischen Oststeiermark – dem steirischen Obstgarten. Gegründet 2002 von den drei Bauern Hans Schwarzenhofer, Manfred Hohensinner und Franz Städtler, hat sich frutura vor allem dem Qualitätsobst verschrieben. So vermarktet frutura heute hauptsächlich biologisch produziertes Obst u. Gemüse und hochwertiges Qualitätsobst u. Gemüse von traditionellen Bauern. In jedem Fall legt frutura großen Wert auf Rückverfolgbarkeit bis auf den Bauernhof /Feldstück und auf Sicherheit für den Konsumenten. Seit Dezember 2004 erfüllt frutura die Anforderungen des „International Food Standard“.

Geschäftserfolg „aus dem Bauch heraus“

„Unsere Geschäfte liefen schon immer  gut“, sagt Manfred Hohensinner, Geschäftsführer der futura. „Die Idee der zentralen Vermarktung hochwertiger regionaler Landwirtschaftsprodukte kam sowohl bei den Kunden als auch bei den Bauern sehr gut an.“ Vor allem Einzelhandelsketten zeigten großes Interesse an dem qualitativ hochwertigen Obst und Gemüse und der funktionierenden Logistik. Doch dann kam eine Zeit, da war den drei Firmengründern ihr Erfolg schon ein bisschen unheimlich, wie Hohensinner erzählt.

„Wir haben immer alles aus dem Bauch heraus geplant und entschieden und damit pro Jahr mehr als 40 Millionen Euro umgesetzt“, so der Geschäftsführer. „Dennoch steigerte sich von Tag zu Tag das Gefühl, das unsere Firma endlich auf ein solides betriebswirtschaftliches Fundament gestellt werden müsste.“

Eher durch Zufall entstand in dieser Situation der Kontakt zur Becker von Buch Unternehmensberatung. „Wir haben unseren Betrieb analysieren lassen“, erzählt Hohensinner. „Dabei stellten sich denn auch erhebliche Defizite heraus, die unser weiteres Wachstum massiv hätten beeinträchtigen können.“  Also wurde eine Beratung vereinbart, und zwar eine modular aufgebaute. „Wir konnten uns vor jeder Maßnahme frei entscheiden und damit ein maßgeschneidertes Konzept auf den Weg bringen“, betont der ehemalige Bauer.

Verantwortlichkeiten neu verteilt

Wesentliche Neuerungen in der Unternehmensstruktur liegen nach Hohensinners Worten im Kostenmanagement und in den Kompetenzbereichen der Führungskräfte. „Jetzt haben wir einen klar definierten Workflow, ein effektiv funktionierendes Controlling und damit auf jeder Unternehmensebene erheblich mehr Effektivität. Man kann unumwunden sagen: Die Frutura läuft wie am Schnürchen!“

“Das Schlüsselerlebnis und damit den „Proof of Concept“ lieferte letztlich die Anfrage einer der größten österreichischen Einzelhandelsketten, ob wir uns nicht vorstellen könnten, unsere frutura Qualitätsphilosophie im Obst u. Gemüsebereich auf eine breitere Basis zu stellen. Wir belieferten diesen Kunden schon einige Jahre zu seiner vollsten Zufriedenheit, nach Erarbeitung eines Konzeptes gingen wir in die Umsetzung des Projektes.  Dies entsprach einer Verdreifachung unseres derzeitigen Umsatzes. Hätten wir nicht gerade einen äußert sachkundigen Berater von Becker von Buch an unserer Seite gehabt, wir hätten mit diesem Auftrag mit Sicherheit Schiffbruch erlitten. So aber konnten wir uns gemeinsam der neuen Herausforderung stellen und alle Weichen auf weiteres Wachstum stellen.“

Hohensinners Fazit nach der Beratung durch Becker von Buch: „Eine Firma aus dem Nichts aufzubauen macht sicherlich Spaß und kann bei nötigem Sachverstand auch zum Erfolg führen. Fehlt aber das grundlegende Wissen in moderner Unternehmensführung, kommt irgendwann der Punkt, an dem eine Expansion zugleich große Chancen aber auch erhebliche Risiken birgt. Spätestens dann sollte man externe Fachleute hinzuziehen. Wir jedenfalls sind mit Becker von Buch in jeder Beziehung sehr gut gefahren und können diese Unternehmensberatung wärmstens empfehlen.“

 

Becker von Buch Erfahrungsbericht: gpd mbH

Mittwoch, Dezember 8th, 2010

Eiserner Besen sorgt für goldene Zukunft

Zweieinhalb Jahre ist es nun her, dass Sie uns, kurz vor dem Abgrund, in Simmern besucht und unter Ihre Fittiche genommen haben. Ihre Beratung ging in eine gänzlich andere Richtung, als wir erwartet haben und sie hat sich als goldrichtig erwiesen.”

So beginnt eine e-mail die wir kürzlich von einem Klienten bekommen haben. Ich möchte heute diesen Blog einmal wieder (aus-)nutzen, um Ihnen die Hintergründe zu diesem Beratungsfall in Form einer Case-Study etwas näher zu bringen.

  • Beratungskunde: gpd mbH – Gesellschaft für Personal- und logistische Dienstleistungen mbH, Koblenzer Str. 21, 55469 Simmern
  • Ausgangslage: Sinkende Umsätze im Bereich Leiharbeitnehmer und dadurch verursachte finanzielle Schieflage des Unternehmens
  • Ziel: Langfristige Umsatz- und Ertragssteigerung, kompetente und motivierte Mitarbeiter
  • Ansatz: Betriebswirtschaftliche und personalspezifische Analysen
  • Umsetzung: Entwicklung eines neuen Unternehmenskonzepts, in dessen Mittelpunkt der Austausch des vorhandenen Mitarbeiterstamms sowie die Einführung strukturierter Entscheidungsebenen steht
  • Ergebnis: Durch die konsequente Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen in der Personalpolitik („Eiserner Besen“), somit neuer Mitarbeiterstruktur und die Einführung von Motivation steigernden Boni erheblich gestiegene Umsätze und Gewinne

Über die gpd mbH

Die gpd mbH wurde 2005 von Jürgen Nuß in Simmern (Hunsrück/Rheinland-Pfalz) gegründet. Zusammen mit Ute Eiberger leitet er das Unternehmen, das sich insbesondere der Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung widmet. Während die Jahre bis 2007 recht erfolgreich verliefen, mussten schon Anfang 2008 im Bereich Zeitarbeit Rückschläge hingenommen werden, was unter Anderem mit dem rasanten und zu schwach kontrollierten Wachstum der gpd zusammenhing. Die von der gpd hauptsächlich betreuten Unternehmen kommen aus den Branchen Kunststoffindustrie, Automobilzulieferer sowie klassische Handwerksbetriebe. Anfang 2009 verfügte das Unternehmen lediglich noch über 34 Leiharbeitskräfte, Ende 2010 waren es – nachdem die Umstrukturierung gegriffen hatte – bereits 210.

Allen wohl, niemand weh

„Wir waren einfach zu lieb zu unseren Mitarbeitern“, sagt Jürgen Nuß rückblickend. Darauf habe ihn der Berater von Becker von Buch schon nach dem ersten Gespräch hingewiesen. „Bei uns sollten sich alle rundum wohlfühlen und keinen Stress haben, der nur durch Druck von oben aufgebaut wird, unabhängig von Aufgabenbereich oder Status.“ Doch diese allzu altruistische Unternehmensführung habe letztendlich zur Schieflage der Firma geführt. Es fehlte an klaren Strukturen und Anweisungen in Bezug auf die Aufgabenverteilung, Zielvorgaben und Arbeitsabläufen. Und vor allem fehlte es an entsprechender Kontrolle. „Wir von der Geschäftsleitung sind einfach davon ausgegangen, dass unsere Anweisungen umgesetzt werden, mit dem für unsereins typischen unternehmerischen Enthusiasmus.“ Fehlanzeige! Viele hätten einfach gar nicht an die Zukunft ihres Arbeitgebers gedacht und noch nicht einmal „Dienst nach Vorschrift“ geschoben. Was beispielsweise dazu geführt habe, dass ein Jahresvertrag zur Überlassung von 80 Arbeitskräften gar nicht erst in die Angebotsphase kam. „Wir reichten den kleinen Finger, genommen wurde die ganze Hand“, so Nuß. Hinzu kam die weltweite Wirtschaftskrise, die auf die Zeitarbeitsbranche mit einem Vorlauf von etwa sechs Monaten eingewirkt hätte, wie der Experte erklärt. „Wir standen quasi vor dem Aus und sahen unsere letzte Chance in einer umfassenden und kompetenten Unternehmensberatung. Und so kam Becker von Buch ins Spiel.“

Analyse und Beratung – wenn das Ganze mehr ist als die Summe der Teile

Der erste Schritt in die goldene Zukunft sei die exakte betriebswirtschaftlich Analyse der gpd gewesen, zu der auch Stellungnahmen zum Personalmanagement gehört hätten, erzählt Nuß. „Auf der Basis der gesammelten Daten suchte Becker von Buch den geeigneten Berater aus. Und traf genau ins Schwarze.“ Denn wie Nuß weiter ausführt,  habe der Berater nicht nur Kompetenz, sondern auch großes Einfühlungsvermögen gezeigt. „Er überzeugte uns davon, dass ein Unternehmer auch einmal wenig populäre Entscheidungen zu treffen habe, in unserem Fall der komplette Austausch unseres Mitarbeiterstabes, von dem lediglich unsere Auszubildende ausgenommen war.“ Mit viel Überredungskunst und großzügigen Abfindungen wurde der Turn-around geschafft, inzwischen würden alle „an einem Strick ziehen“, wie Nuß es ausdrückt. In Zahlen ausgedrückt: Seit der Konsolidierung hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt und liegt per Ende 2010 bei deutlich mehr als drei Millionen Euro. Geholfen habe dabei die Durchsetzung einer klaren Hierarchie, mit der Geschäftsführung an der Spitze, gefolgt von Niederlassungsleitern (gpd ist auch in Bad Kreuznach präsent), Disponenten und Sachbearbeitern. „Und dass wir uns von der Geschäftsführung in den ersten Wochen des Neuanfangs selbst an die Front begeben haben“, sagt er. „Wir hatten damit eine Vorbildfunktion und konnten zeigen, was wir in welcher Form von den neuen Mitarbeitern erwarten.“ Besonders stolz ist Nuß auch auf das Bonus-Modell seines Unternehmens: „30 Prozent des Jahresgewinns schütten wir an unsere Mitarbeiter aus“, verrät der Geschäftsführer, „aufgeschlüsselt nach einem Punktesystem. Das bringt noch einmal einen gehörigen Schub ins Engagement.“

SMS statt Telefon

Ungewöhnlich für einen Personaldienstleister ist laut Nuß die Kommunikation mit den Leiharbeitnehmern. Die läuft nämlich nicht nur klassisch per Telefon, sondern auch per SMS. Die Kurzmitteilungen werden von den PCs der Disponenten über einer Branchensoftware abgeschickt und landen auf den Handys der Arbeitskräfte. „Diese Kommunikationslösung hat gegenüber Telefonaten entscheidende Vorteile“, erklärt Nuß. „Was wir unseren Leuten mitteilen, sind überwiegend Namen, Adressen und Zeiträume. Bei der telefonischen Übermittlung kam es früher ständig zu Missverständnissen, nicht zuletzt aufgrund des nicht geringen Anteils an ausländischen Arbeitnehmern. Jetzt stehen die Fakten sozusagen schwarz auf weiß auf dem Display.“

Nuß‘ Fazit nach der Konsolidierung:

„Bei wirtschaftlicher Schieflage nicht verzagen oder selber durchwurschteln, sondern unbeteiligte Dritte ins Boot holen, die sich durch Kompetenz und Einfühlungsvermögen auszeichnen. Und ganz wichtig: Ohne aktive Mithilfe des Unternehmers – sowohl körperlich als auch geistig – hilft auch die beste Beratung nichts!“

Becker von Buch Erfahrungsbericht: Sichere Zukunft für den Friesenhof

Mittwoch, Juli 7th, 2010

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch…

Der Wunsch nach Veränderung macht sie zu unseren Partnern mit denen wir gemeinsam an der Förderung ihrer Stärken arbeiten…

Dies sind einige Teile aus dem Leitbild der Kinder & Jugendhilfe Einrichtung Friesenhof. Ich möchte dieses Blog heute dazu (aus)nutzen, Ihnen eines unserer Beratungsprojekte in Case Study Form vorzustellen. Denn es gibt einige Parallelen zwischen dem Leitbild unseres Klienten und unserer Arbeit. Auch bei uns steht immer der Mensch/ Unternehmer(in) im Mittelpunkt unserer Arbeit. Nur wenn dieser mit seinen Zielen, Wünschen und Träumen verstanden wird, ist der Grundstein für erfolgreiche Veränderungen gelegt.

  • Beratungskunde: Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof Büsum – Barbara Janssen
  • Ausgangslage: Häufige Liquiditätsengpässe aufgrund mangelnder Kooperation bzw.  Zugeständnisse seitens der finanzierenden Hausbank, hoher Druck durch liquiditätsverzehrende Annuitäten, sehr lange Zahlungsfristen bei Kunden
  • Ziel: Sicherstellung der laufenden Finanzierung, Durchsetzung höherer Tagessätze bei Kunden
  • Ansatz: Betriebswirtschaftliche Analyse
  • Umsetzung: Entwicklung eines Bankkonzepts und eines Unternehmensplans mit Kostenstellenrechnung auf Projektebene sowie eines Maßnahmenkatalogs zur Fortschreibung
  • Ergebnis: Deutlich gestiegene Kooperationsbereitschaft bei der Hausbank, wesentlich höhere Transparenz bei Einnahmen und Ausgaben, mehr Durchsetzungskraft in Kundengesprächen, Kostenreduktion in vielfältigen Bereichen

Über die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof

Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof unter der Trägerschaft von Barbara Janssen besteht seit 1999. Die Einrichtung bietet mehrere Standorte mit stationären Angeboten sowie einen Verselbstständigungsbereich mit betreutem Einzelwohnen. Darüber hinaus können die Betreuten bei Bedarf in der einrichtungseigenen „Lernoase“ zusätzlich speziell gefördert werden, um die Schulfähigkeit wieder herzustellen oder einen externen Schulabschluss zu erlangen.

Angeboten wird vorwiegend spezifische Mädchenarbeit. Das Mädchencamp „Nanna“ ist für das Gros der Mädchen die erste Station zur Veränderung ihres Lebens. Dort werden sie aufgenommen und können sich mit allen Schwächen und Stärken erproben und bewähren. Sie erfahren hier – oft zum ersten Mal in ihrem Leben – eine klare und transparente Tagesstruktur sowie ein einfach zu verstehendes Regelwerk. Von hier aus geht es dann nach durchschnittlich sechs Monaten in weiterführende Teileinrichtungen, deren Arbeitsschwerpunkte und Zielgruppen auf die unterschiedlichen Problemlagen zugeschnitten sind.

Von der Öffentlichen Hand abhängig

Wie viele Unternehmen mit Kunden der Öffentlichen Hand, muss sich auch der Friesenhof mit Liquiditätsengpässen herumschlagen. „Wir bekommen unser Geld vorwiegend von Institutionen wie Gerichten oder Jugendämtern“, erzählt Barbara Janssen. „Und die lassen sich mit der Bezahlung unserer Rechnungen immer sehr viel Zeit.“ Da natürlich die Kosten weiterlaufen, ist der Friesenhof vom Goodwill der Hausbank abhängig, die seit Einführung von „Basel II“ hinsichtlich der Kreditausfallrisiken schärfere Maßstäbe anlegt. „Wir haben zwar bisher jede Zwischenfinanzierung ausgleichen können, aber unser finanzieller Spielraum ist doch sehr eingeschränkt“, sagt die Erzieherin. Was fehlte, war ein ausgefeiltes Bankkonzept, dass die gegenwärtige und zukünftige Einnahme- und Ausgabesituation betriebswirtschaftlich korrekt und nachvollziehbar darstellt. Zudem gab es keine strukturierte und auf die einzelnen Projekte abgestimmte Unternehmensplanung mit Maßnahmenkatalog. All das gibt es inzwischen – und die Zukunft des Friesenhofs sieht laut Barbara Janssen jetzt deutlich rosiger aus.

„Zu verdanken haben wir die neue Perspektive der Becker von Buch Unternehmensberatung“, berichtet die 65-Jährige. „Man hat uns dieses Unternehmen aufgrund seines praxiserprobten Konzepts empfohlen: Kostenlose Erstberatung und eine faire Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand. Und wir sind nicht enttäuscht worden.“ Projektleiter im „Fall Friesenhof“ war Klaus-Martin Stürmer, ein Berater mit ausgewiesener Expertise speziell in betriebswirtschaftlicher Kalkulation und auf dem Bankensektor: „Nach der Unternehmensanalyse war klar: Der Friesenhof ist im Grunde ein solides Unternehmen, nur bei der Finanzplanung haperte es.“ Stürmer entwickelte ein Bankkonzept, dass die Liquidität verbessern sollte. „Die Annuitäten beispielsweise waren viel zu hoch, die entzogen dem Friesenhof einen großen Teil der liquiden Mittel“, sagt der Berater. Die betriebswirtschaftliche Analyse ergab zudem, dass in einigen Bereichen nicht kostendeckend agiert wurde.

Damit Banker mit sich reden lassen

Zusammen mit Barbara Janssen stellte Stürmer einen „Masterplan“ auf. Der enthielt neben einem Maßnahmenkatalog auch Controlling-Instrumente zur Effizienzüberprüfung. „Das Gesamtpaket der Beratung mündete schließlich in einem vollständig transparenten Businessplan. Und mit dem ist Frau Janssen zu ihrer Bank gefahren.“ Und damit die in Bankendingen nicht sehr erfahrene Erzieherin souverän auftreten konnte, wurde vorher geübt. In einem Rollenspiel. „Das Gespräch mit unserem Sachbearbeiter fiel denn auch sehr gut aus“, bestätigt Barbara Janssen. Ähnlich gut liefen auch die Gespräche mit Kunden, die aufgrund der detailliert vorgetragenen Kosten teilweise auch bereit waren, die Tagessätze für die betreuten Kinder und Jugendlichen zu erhöhen. „Insgesamt gesehen war die Beratung durch Becker von Buch für uns ein Glücksfall“, resümiert die Erzieherin. „Ich kann dieses Unternehmen nur wärmstens empfehlen.“